Schasching kritisiert Sparen auf Kosten der Bildung

"Frust statt Lust in der Schule"

Wien (SK) Empört zeigt sich die niederösterreichische SP-Abgeordnete und Mitglied des parlamentarischen Unterrichtsausschusses Beate Schasching über die jüngsten Kürzungen im Bildungsbereich. Der finanzielle Rahmen wurde in den letzten zwei Jahren an einigen AHS-Schulen überschritten, wodurch es nun im kommenden Schuljahr zu Kürzungen im Bereich der Schulstunden kommen soll: "Schuld an den geplanten Kürzungen ist wieder die Bundesregierung, die mit ihrer rücksichtslosen Sparpolitik die Bedürfnisse im Schulbereich links liegen lässt." Überfüllte Klassenzimmer in den AHS und die sich leerenden Klassenzimmern an Hauptschulen machen die Notwendigkeit einer Reform im Bereich der Mittelstufen deutlich. Während die Bundesregierung spart wird die dringend benötigte Reform und die gemeinsame LehrerInnenausbildung auf die lange Bank geschoben, so Schasching am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ich halte es von dieser Regierung für unverantwortlich, immer wieder auf dem Rücken der Bildung zu sparen." Faktum sei, dass schon im laufenden Schuljahr über 10.000 Schulstunden eingespart wurden. Wenn spezielle Förderangebote, wie unverbindliche Übungen im Sport und EDV-Bereich gestrichen werden, leide die Schulqualität massiv.

"Besonders für Jugendliche im Lernstress bietet der Sport einen wichtigen körperlichen Ausgleich. Werden diese Stunden gestrichen, so ist das auch Sparen auf dem Rücken der Gesundheit der Kinder. Das Sahne-Häupchen der Schulen sind die unverbindlichen Übungen, werden diese aber immer weniger, so geht auch der Spaß der Kinder an der Schule verloren", so Schasching.

Schasching hält eine gute und vielseitige Ausbildung für einen wichtigen Schritt zur Verringerung der Arbeitslosigkeit und auch als einen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendkriminalität. "Dass diese Ausbildung auch Geld kostet, versteht sich von selbst. Letztendlich werden sich diese Ausgaben aber für die Zukunft mehrfach rechnen."

"Wieder einmal zeigen die jüngsten bekannt gewordenen Sparprogramme der AHS in Niederösterreich, dass die Behauptung Gehrers, es würde keine Kürzungen im Bildungsbereich geben, nicht haltbar sind. Durch die immer wiederkehrenden Einsparungen wird aus Lust bald Frust in der Schule", so Schasching. (Schluss) wf/mm

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