Berger: EP beschließt verbesserten Verbraucherschutz bei Vertrieb von Finanzdienstleistungen via Internet oder Telefon

Wien (SK) "Im Zentrum der Richtlinie über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen stehen umfassende Informationspflichten der Anbieter über alle relevanten Elemente ihres Finanzprodukts und eine zukünftig europaweite einheitliche Regelung des Rücktrittsrechts", erklärte die SPÖ-Europaabgeordnete und Berichterstatterin zur Richtlinie, Maria Berger, am Dienstag nach der Abstimmung im Europäischen Parlament. Ihr Bericht wurde heute mit großer Mehrheit vom Europäischen Parlament angenommen. Da es sich bereits um die 2. Lesung handelte und der Ministerrat die Änderungen des Europäischen Parlaments akzeptieren werde, sei die Richtlinie in der heute beschlossenen Form in zwei Jahren in allen Mitgliedstaaten gültig, so Berger gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die Richtlinie in der von Berger empfohlenen Fassung mache den Konsumenten eine größere Vielfalt von Finanzdienstleistungen (Krediten, Versicherungen, Wertpapiere etc.) zugänglich - und verbessere dabei den Konsumentenschutz.

Die Liste der Informationspflichten sowie die Frist für den Rücktritt konnten auf Druck des Europäischen Parlaments erheblich verbessert werden. Dagegen richteten sich viele Abänderungsvorschläge einzelner konservativer und liberaler Abgeordneter, die aber von der Berichterstatterin und der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament abgewehrt werden konnten.

Die von Berger vorgeschlagenen Änderungen etwa in der Frage notariell beglaubigter Geschäfte wurden angenommen. "Ein großer Sieg für einen einheitlichen Markt für Finanzdienstleistungen und für den Konsumentenschutz", schloss Berger. (Schluss) nf/mm

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