Neuauflage des AK-Bildungsbonus beschlossen

Linz (AKO) Den Bildungsbonus - ein Weiterbildungsgutschein für AK-Mitglieder - wird es auch für das Kursjahr 2002/2003 geben. Sein Wert wird auf 100 Euro erhöht. Das hat der AK-Vorstand heute beschlossen.

Die Berufschancen von Arbeitnehmern werden ganz wesentlich von Schlüsselqualifikationen beeinflusst. Ohne Sprach- und EDV-Kenntnisse geht es heute kaum mehr. Ihre Mitglieder beim Erwerb dieser Kenntnisse bestmöglich zu unterstützen, sieht die Arbeiterkammer als wichtige Aufgabe. Im Rahmen des Zukunftsprojektes AK-Plus hat sie deshalb im Vorjahr den AK-Bildungsbonus gestartet -einen Gutschein im Wert von 1000 Schilling (72,67 Euro) für den erfolgreichen Besuch von Sprach- sowie Informations- und Kommunikationstechnologie-Kursen (z.B. Internet).

Die AK hat damit punktgenau die Bedürfnisse der Mitglieder getroffen. Tausende haben den Bildungsbonus in Anspruch genommen und 91 Prozent mit den Noten "sehr gut" und "gut" bewertet.

Nun wird es den Bildungsbonus auch für das Kursjahr 2002/2003 geben. Und sein Wert wird von 72,67 Euro auf 100 Euro erhöht. Das hat der AK-Vorstand in seiner heutigen Sitzung einstimmig (Sozialdemokratische Gewerkschafter, ÖAAB und Freiheitliche Arbeitnehmer) beschlossen.

Damit haben nicht nur die Arbeitnehmer neuerlich die Möglichkeit, sich zu einem günstigen Preis weiterzubilden und ihre Chancen im Beruf zu erhöhen. Mit dem Bildungsbonus wird auch Oberösterreichs Wirtschaft gefördert. Denn: Gut ausgebildete Arbeitnehmer tragen allemal dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu verbessern.

"Deshalb würden wir es sehr begrüßen, wenn auch die Wirtschaftskammer den Arbeitnehmern einen Bildungsscheck anbieten würde. Wir sind auf jeden Fall immer gesprächsbereit, wenn es um die gegenseitige Anerkennung dieser Gutscheine bei den Bildungsanbietern der Sozialpartner geht", sagt AK-Präsident Hubert Wipplinger zur Wettbewerbsklage gegen den AK-Bildungsbonus, die das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Oberösterreich eingebracht hat.

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