Sommer-Smolik: "25 Tonnen Hundekot pro Tag in Wien sind einfach zu viel"

Tierschutzsprecherin Claudia Sommer-Smolik zum Hundekot-Vorstoß der FPÖ

Wien (Grüne) - "25 t Hundekot pro Tag auf Wiens Gehsteigen, Rinnsalen und Parks sind der Wiener Bevölkerung, den Touristen und Besuchern unserer Stadt nicht zuzumuten", meint die Tierschutzsprecherin der Wiener Grünen Claudia Sommer-Smolik. Diesbezüglich ist Wien im Vergleich zu andern europäischen Großstädten, eine der schmutzigsten Städte überhaupt. "Der Vorstoß der FPÖ, die Hundeabgabe zweckgebunden zu verwenden und die Rinnsale vermehrt zum Kotabsetzen der Hunde zu nutzen geht allerdings an der Problematik vorbei", so Sommer-Smolik.

Nach Meinung der Wiener Grünen sind 2 Millionen Euro jährlich für die ständige Reinhaltung der Gehwege, der Rinnsale und der Parks von Hundekot viel zu wenig und fordern vielmehr ein, nach dem Verursacherprinzip vorzugehen. Sommer-Smolik: "Die Hundehalter sind für die Entfernung des abgesetzten Hundekots selbstverantwortlich, auch Eltern lassen ja nicht die Windeln der Kinder im Rinnsal und im Park liegen." Da die Straßenreinigung durch die MA 48 im allgemeinen nur einmal die Woche stattfindet, stellt auch die Hundekotablage im Rinnsal, vor allem im dicht verbauten Stadtgebiet, eine unzumutbare Geruchsbelästigung und Verschmutzung dar. Um den Hundehalter die Entfernung des Hundekots zu erleichtern, ist die vermehrte Aufstellung von Hundesetautomaten sinnvoll.

Darüber hinaus fordert Sommer-Smolik auch strengere Kontrollen und weist auf die seit langem aktuelle Grüne Forderung zur Einführung des Hundeführerscheins hin. "Die richtige Schulung ist ja nicht nur ein Beitrag zur Sauberhaltung der Stadt, sondern wäre auch unerlässlich um Unfälle mit Hunden hinanzuhalten, wie die aktuellen Hundeattacken auf Pensionisten gezeigt haben", schließt Sommer-Smolik.

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