Waneck: Gefährdung von Verkehrsteilnehmern durch Drogenlenker ist durch sinnvolle Maßnahmen zu verhindern

Wiens Drogenkoordinator Peter Hacker disqualifiziert sich leider wieder einmal durch Unsachlichkeit in Diskussion um Drogenmissbrauch im Straßenverkehr

Wien, 2002-05-13 (BMSG) - Die derzeitigen Bestrebungen der Bundesregierung, Verkehrsteilnehmer durch sinnvolle Maßnahmen vor -mit illegalen Drogen vollgepumpten - Todeslenkern zu schützen, sei auch vom gesundheitspolitischen Standpunkt her zu begrüßen, erklärt Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck.

Dass der Missbrauch von Suchgiften im Straßenverkehr nicht nur das eigene Leben, sondern auch das von anderen gefährde, sollte hinlänglich bekannt sein und setze er in einer diesbezüglichen Diskussion voraus, betont Waneck. Die Notwendigkeit, dass sinnvolle Maßnahmen durch die Politik gesetzt werden müssen, haben bereits Erhebungen aus dem Vorjahr gezeigt. Immerhin konnten bei Planquadraten jedem zwanzigsten Lenker Drogenkonsum nachgewiesen werden. Diese "unerfreuliche Bilanz" scheine aber in der aktuellen Diskussion auf Seiten der Opposition sowie auf Seiten "selbsternannter Drogenexperten" zu keiner Einsicht für die tatsächliche Problemlage zu führen, bedauert Waneck. Auch das tragische Ereignis vom 10. Jänner des Vorjahres ist offensichtlich für diese "Experten" nicht erinnerlich oder werde bewusst negiert:
Ein durch Suchtgift stark beeinträchtigter LKW-Lenker verursachte auf der A23 einen schweren Verkehrsunfall und tötete dabei zwei Polizeibeamte sowie einen Berufskollegen.

Sehr bedenklich muten daher Aussagen des Wiener Drogenkoordinators Peter Hacker im Artikel "Drogen: Regierung will Blut" in der Samstagsausgabe des Standards an und "sind in ihrer Unsachlichkeit wohl nicht mehr zu überbieten" kommentiert Prof. Waneck. Initiativen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leichtfertig eine "billige Drogenpolitik" zu unterstellen, wie Wiens Drogenkoordinator Hacker es getan hat, sei unredlich und für einen Drogenkoordinator letztlich beschämend", so Staatssekretär Prof. Waneck. Hacker würde sowohl der österreichischen Verkehrs- als auch Gesundheitspolitik einen Bärendienst erweisen, wenn er sich entweder mangels Unkenntnis der Problemlage mit unqualifizierten Aussagen zurückhielte oder sich endlich seiner Verantwortung als Drogenkoordinator bewusst würde und zu konstruktiver Mitarbeit bereit wäre, schloss Waneck. (Schluss) bxf

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