KUNST GEGEN GEWALT

DAS ENDE DER TOLERANZ? Identität und Pluralismus in der modernen Gesellschaft

Wien (OTS) - "Wir sind jetzt alle Minderheiten" lautet eine Kernaussage dieses Sammelbandes gegen die Gewalt. Ob in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft - unsere Welt rückt näher zusammen, und Toleranz ist eine der Kernkompetenzen für eine gemeinsame friedliche Zukunft.

Deshalb lautet das Jahresthema der Deutschen Bank 2002 "Toleranz:
Vielfalt - Identität - Anerkennung", und die Alfred Herrhausen Gesellschaft bietet diesem Motto ein ganzes Jahr lang mit zahlreichen Veranstaltungen und Publikationen ein Forum für den internationalen Dialog.

Der umfassende Grundlagenband "Das Ende der Toleranz?" versammelt europäische und internationale Perspektiven von namhaften Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Kunst, Religion und Wissenschaft. So bietet etwa Assia Djebar eine "Pädagogik der Toleranz", Christoph Schwöbel schreibt über "Versöhnte Verschiedenheit in dialogischer Differenz", Friedemann Schulz von Thun philosophiert "Über die Bedingungen der Verständigung, wenn der andere anders ist", DJ WestBam wendet sich gegen "Rassismus in der Musik" und Muhammad Ali schickt "Eine Botschaft des Friedens". Denn wir alle leben ja im globalen Dorf Tür an Tür: Afrikaner, Amerikaner, Asiaten oder Europäer, Hindus, Juden, Moslems, Christen oder Buddhisten, kurz: Menschen der unterschiedlichsten kulturellen, religiösen, politischen oder wirtschaftlichen Traditionen und Orientierungen.

Das Buch bietet Anstöße für eine breit geführte gesellschaftliche Diskussion ganz im Sinne der Aktion "Kunst gegen Gewalt", die es sich zum Ziel gesetzt hat, die vielfältigen Ursachen von Gewalt in unserer Gesellschaft mit künstlerischen Mitteln zu thematisieren und damit die Öffentlichkeit mit diesem Thema zu konfrontieren und zu sensibilisieren. Noch nie war das Gespräch zwischen den Kulturen, Gesellschaften und Religionen so wichtig wie heute: Toleranz, die selbstbewusste Definition der eigenen Identität und der Respekt vor dem Anderen, Fremden, sind Schlüsselkompetenzen für die Gestaltung einer friedlichen Zukunft. Die Macht des Wortes wendet sich dabei im Zeichen der Toleranz gegen die Gewalt der Einsamkeit und Engstirnigkeit.

Buchpräsentation
"Das Ende der Toleranz"
14. Mai 2002, 17.00 Uhr
Palais Porcia
Herrengasse 23, 1010 Wien

Begrüßung:
Dr. Walter Homolka
Sprecher der Geschäftsführung der
Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog, Frankfurt/Main

Einführung:
Franz Morak
Staatssekretär für Kunst und Medien im Bundeskanzleramt, Wien

Präsentation:
Prof. Dr. Dan Diner
The Hebrew University of Jerusalem
Universität Leipzig, Simon-Dubnow-Institut

Gesprächsleitung:
Prof. Dr. Rudolf Bretschneider
Geschäftsführer des Fessel-GfK-Instituts für Marktforschung, Wien

Schlusswort:
Christoph Brewka
Geschäftsleitung Deutsche Bank AG Wien,
Head Private Banking Austria & Eastern Europe

Der Band ist unter ISBN 3-492-04433-6 im Buchhandel erhältlich.

http://www.kunstgegengewalt.at

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