Sallmutter zu Chipkarte: Regierung soll Bevölkerung reinen Wein einschenken

"Will sich Regierung mit unangenehmer Entscheidung über Wahltermin schwindeln?"

Wien (GPA). "Die nun neu aufgetauchten Spekulationen über eine weitere Verzögerung der Einführung der Chipkarte lässt den dringenden Verdacht aufkommen, dass sich die Regierung um die Entscheidung einer Chipkartengebühr über den Wahltermin hinweg schwindeln will", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter, zu heute bekannt gewordenen Überlegungen.++++

"Monatelang werden nun schon der Bevölkerung die Vorteile der neuen Karte in Werbespots angepriesen. Was die Bürgerinnen und Bürger aber bereits heute ebenfalls brennend interessiert ist die Frage, ob sie für diese Karte auch zahlen werden müssen oder ob mit dem Ende des Krankenscheins auch die Gebühr wegfällt. Es wäre hoch an der Zeit, der Bevölkerung bezüglich der Chipkartengebühr reinen Wein einzuschenken. Sich aus wahltaktischen Gründen vor dieser Entscheidung, die allein die Regierung zu treffen hat, zu drücken, ist feig und unaufrichtig", so Sallmutter abschließend.

ÖGB, 14. Mai 2002
Nr. 433

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