Pittermann zu Änderungen im Wiener Krankenanstaltengesetz

Qualitätsverbesserung - bessere Betreuung für PatientInnen

Wien, (OTS) "Die Novelle zum Wiener Krankenanstaltengesetz bringt mit ihrem Inkrafttreten - voraussichtlich mit Anfang September - einige Verbesserungen für die Wiener PatientInnen", freut sich Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann.

Als wichtige Änderung gibt Pittermann bekannt, dass die Position des ärztlichen Direktors in Zentral- und Schwerpunktkrankenanstalten ab Inkrafttreten der Novelle hauptberuflich ausgeübt werden muss. Pittermann sieht dadurch eine Qualitätsverbesserung für die Patienten: "Der Ärztliche Direktor kann sich ab sofort völlig auf seine Leitungsaufgaben konzentrieren." Die Führung einer Abteilung (Primariat) neben der Tätigkeit eines Ärztlichen Direktors wird daher in Zukunft nicht mehr möglich sein. "Diese Regelung ist im Sinne bestmöglicher Qualitätssicherung auf Grund der Größe dieser Krankenanstalten und auf Grund der Wichtigkeit der Funktion der ärztlichen Leitung angebracht. Da die Leitung des ärztlichen Dienstes nicht nur Verwaltungstätigkeit, sondern auch grundsätzliche und allgemeine medizinische Angelegenheiten umfasst, schließt das Erfordernis der Hauptberuflichkeit eine unmittelbare ärztliche Tätigkeit zwar nicht aus, sie ist neben dieser Funktion aber nur in sehr eingeschränktem Ausmaß möglich", begründet Pittermann.

Außerdem werden in der Novelle zum W-KAG im Zusammenhang mit der anonymen Geburt und der anonymen Betreuung von Frauen vor und nach einer anonymen Geburt die Regelungen betreffend die Aufnahme von Personaldaten in die Krankengeschichte und in die Aufzeichnungen über die Untersuchungen und Behandlungen geändert. "Das bedeutet für die Patientin, dass das Recht auf anonyme Schwangerschaftsbetreuung und Geburt in Wien auch gesetzlich abgesichert ist und nicht mehr allein durch Interpretation praktiziert wird", führt Pittermann aus.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang noch, dass durch die in dieser Novelle vorgesehenen Änderungen dem Wiener Steuerzahler keine zusätzlichen Kosten entstehen werden. (Schluss) rog

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