Swiss: Crossair ändert ihren juristischen Namen

Basel (OTS) - Am Montag, 13. Mai, orientierte die Crossair an der Generalversammlung die Aktionäre über das Geschäftsjahr
2001. Vor allem wegen Sonderbelastungen im Zusammenhang mit
dem Niedergang der Swissair erlitt sie einen Verlust von CHF
314 Millionen. Die Versammlung stimmte dem Verzicht auf eine Dividendenausschüttung und der Änderung des Namens von
Crossair AG in Swiss International Air Lines Ltd. zu.

Crossair schliesst das Geschäftsjahr 2001 mit einem konsolidierten Verlust von CHF 314 Millionen ab. Der
überwiegende Teil des Verlustes, nämlich CHF 290 Millionen,
ist auf Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der
Nachlassstundung der SAirGroup zurückzuführen. In der Folge
des 11. September hatte die Crossair zudem einen starken
Einbruch der Verkehrsnachfrage zu verkraften. Die
Fluggesellschaft beförderte letztes Jahr 5,9 Millionen
Passagiere, was gegenüber 2000 einem Rückgang von 6%
entspricht. Die gesamten Erträge beliefen sich auf CHF 1 393 Millionen, was einer Steigerung von 9% entspricht.

Neuer Name für die Crossair

Im Rahmen der Neuorientierung der Crossair AG in die schweizerische interkontinentale Fluggesellschaft hat der Verwaltungsrat beschlossen, den Flugverkehr unter der Marke
SWISS zu führen und ab dem 1. Juli 2002 den Firmennamen in
Swiss International Air Lines Ltd. zu ändern. Dem stimmten
die Aktionäre zu. Die Versammlung hiess auch die Anpassung
der Statuten gut: So bezweckt die Gesellschaft neu den
Betrieb "einer schweizerischen Fluggesellschaft zur
Beförderung von Passagieren, Fracht und Post im In- und
Ausland".

Kapitalerhöhung läuft weiter

Verschiedene Kantone und Gemeinden sind bereit, sich an der
am 6. Dezember 2001 beschlossenen Kapitalerhöhung zu
beteiligen. Da einige ihren Beitrag aber für die ordentliche Kapitalerhöhung nicht rechtzeitig vom Parlament oder im
Rahmen eines Referendums vom Volk genehmigen lassen konnten,
wurde schon an der letzten Generalversammlung die Schaffung
eines genehmigten Kapitals beschlossen. Die Ablauffrist
wurde nun bis 30. April 2003 verlängert. Zurzeit sind
mehrere Grossaktionäre an der SWISS beteiligt, und zwar der
Bund 20,5%, die UBS 10,5%, der Kanton Zürich 10,2%, die CS
Group 10,0% und die Amag 6,8%. Breit gestreut im Publikum
befinden sich rund 4,0%

Die Generalversammlung fand in der St. Jakobshalle Basel
statt. Sie wurde von 1438 Aktionären besucht.

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