Faymann: Wienerberg City nur durch Wohnbauförderung möglich

Startschuss für Projekt mit mehr als 1.000 Wohnungen

Wien, (OTS) "Nach der Donau City und der Gasometer City, die im Vorjahr eröffnet worden ist, entsteht am Wienerberg ein neuer attraktiver Stadtteil, der Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen und Freizeit umfasst. Die "Wienerberg City" wird für mehr als 1.000 Familien zu ihrer neuen Adresse werden. 1073 Wohnungen (920 gefördert und 153 frei finanziert) werden insgesamt errichtet. Der neue Stadtteil umfasst unter anderem Restaurants, ein Hotel, Kinos, Kindergärten und ein Einkaufszentrum. Am Wienerberg entsteht neben dem 138 Meter bzw. 127 Meter hohen "Vienna Twin Tower" ein mit viel Licht und Grün gestalteter Lebensraum, eine Stadt der kurzen Wege, in der offene Strukturen für Durchmischung und leichte Zugänglichkeit sorgen. Durch die attraktive Lage am Wienerberg wird den künftigen Bewohnern "Wohnen mit Überblick" geboten. Einerseits reicht der Blick bei guter Sicht bis zum Schneeberg, andererseits kann ganz Wien überblickt werden", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann, der darauf hinwies, dass dieses Projekt nur durch die Wohnbauförderung möglich geworden ist.****

Vorausgegangen ist dieser Konzeption eine ausführliche und intensive Debatte um die Nutzung und Bebauung des Areals am Wienerberg. Im April 1999 wurde die Interessentensuche gestartet. Beim Bauträgerauswahlverfahren Wienerberg City unter Vorsitz von Univ. Prof. Dipl.Ing. Kunibert Wachten hat eine unabhängige Jury unter den eingereichten Projekten die Siegerprojekte ausgewählt. Mit dem Spatenstich zum Wohnhochhaus Monte Verde erfolgt der Startschuss für den ersten von insgesamt sieben Bauteilen der Wienerberg City. Neben Monte Verde werden noch weitere drei Wohnhochhäuser errichtet.

Ende 2003 ziehen die ersten Bewohner ein

Die Gesamtbauzeit für die Wienerberg City ist mit 36 Monaten veranschlagt. Die ersten Bewohner des neuen Stadtteils werden Ende 2003 ihre neuen Wohnungen beziehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive Twin Tower liegt bei 218 Mio. Euro. Die förderbare Fläche beträgt 80.000 Quadratmeter. Die Stadt Wien fördert den Bau der Wohnungen mit insgesamt 30 Mio. Euro.

Die Wohnhäuser erfüllen alle Kriterien eines Niedrigenergiestandardhauses. Großer Wert wird auf offene, leicht zugängliche Gemeinschaftsräume und Plätze, auf Freizeiteinrichtungen und auf naturnahe Gestaltung gelegt.

Neben der geplanten Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten...) steht bereits jetzt als Nahverkehrsknoten die Station Philadelphiabrücke (U6, S1/S2/S3, Badnerbahn) zur Verfügung. Die Anbindung an den Straßenverkehr (Triesterstasse, Südautobahn) ist hervorragend.

"Monte Verde" - Ökologie wird groß geschrieben

Monte Verde" ist ein neuartiges Bauprojekt mit Concierge-Service und einer integrierten vierstöckigen Grün-Oase. Die 190 Wohnungen sind auf 27 Geschosse verteilt. 80 Prozent der Wohnungen sind geförderte Genossenschaftswohnungen, bei den übrigen Wohnungen handelt es sich um freifinanzierte Eigentumswohnungen in Größenordnungen von 45 bis 120 Quadratmeter. Die Miete pro m² wird ca. 5,5 Euro, der Bau - und Grundkostenanteil ca. 500 Euro pro m² betragen. Für ein ganz besonderes Lebensgefühl soll das auf 77 Meter Höhe gelegene, mit einer Solaranlage geheizte Schwimmbad sorgen, ebenso ein Fitnesscenter mit Sauna.

Die Ausstattung des Monte Verde ist hochwertig, es reicht vom 3-geschossigen Foyer über Clubräume, eine Grünoase mit Palmenhausatmosphäre, Freizeiteinrichtungen, Stellplätzen in der Tiefgarage, Fahrradabstellräume, sowie einem Panoramaaufzug neben den übrigen Liften. Das Projekt "Monte Verde" wird von der Stadt mit 5,7 Mio. Euro Wohnbauförderung unterstützt. (Schluss) gmp

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