Gaugg: Vorschläge der "Rentnermandln" zu einer Pensionsreform stoßen auf Unverständnis

Wien, 2002 -05-13 (fpd) - Auf völliges Unverständnis stoßen die in der gestrigen Fernseh-"Pressestunde" skizzierten Vorschläge zu einer weiteren Pensionsreform der privilegierten "Rentnermandln" Blecha und Knafl, sagte heute FPÖ-Sozialsprecher Reinhart Gaugg. ****

Erstaunlich sei, daß gerade Blecha, der zu den privilegiertesten Pensionisten in Österreich zähle und eine ansehnliche Pension aus dem Steuertopf beziehe, von längerer Beschäftigung spreche. Gaugg warf dem Obmann des SPÖ-Pensionistenverbandes vor, einer der Hauptverantwortlichen dafür zu sein, daß es ein Finanzierungsproblem bei der Pensionsversicherung gebe. Würde sich eine Pensionsreform auf die skizzierten Vorschläge der beiden "Altherren" stützen, wäre dies eine schlechte Lösung, meinte Gaugg.

Eine Pensionsreform, die dauerhaft für alle Österreicher und Österreicherinnen Pensionssicherheit bieten solle, bedürfe intensiver und ernsthafter Auseinandersetzung mit allen Verantwortlichen. "Über die Sicherung der staatlichen Pensionen, den Aufbau von betrieblicher und privater Vorsorge muß eine grundlegende Diskussion geführt werden", forderte der FPÖ-Sozialsprecher.

Den Obmann des ÖVP-Seniorenbundes, Stefan Knafl, erinnerte Gaugg in diesem Zusammenhang an die seinerzeit im Bundesland Kärnten eigens für diesen geschaffene "Lex-Knafl".(Schluß)

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