Bauernbund: Alle Möglichkeiten zur Stabilisierung des Milchpreises ausschöpfen

Pröll: Bestmöglicher Milchpreis muss Ziel sein - Kritik an VÖM

Wien, 13. Mai 2002 (AIZ). - "Für Österreichs Bauern ist es absolut nicht akzeptabel, dass die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) das permanente Sinken des Erzeuger-Milchpreises quasi als 'gottgewollt' abtut. Dass der Milchpreis auf europäischer Ebene unter Druck steht, sieht man auch im Österreichischen Bauernbund. Dort sieht man aber auch, dass die VÖM noch lange nicht alle Anstrengungen unternommen hat, den österreichischen Milchbauern den besten Preis zu ermöglichen." Dies stellte heute Bauernbunddirektor Josef Pröll in einer Aussendung fest.

"Die VÖM soll sich nicht in Zahlenspielereien ergehen, sondern mit Konsequenz darüber nachdenken, wie durch einen stärkeren Marktauftritt und die Ausschöpfung aller Synergien für die Milch verarbeitenden Betriebe optimale Bedingungen geschaffen werden können", forderte Pröll. Es sei auch nicht hinzunehmen, dass die in den letzten Wochen zweifach vorgenommenen Milchpreissenkungen mit den "Rekordpreisen" des Vorjahres argumentiert werden. "Es geht einfach darum, die hervorragende österreichische Milch bestmöglich am internationalen Markt zu positionieren", unterstrich der Bauernbunddirektor.
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