Lemler: Positive Entwicklung durch Post-Partner für den Handel!

110 Post-Partner-Verträge bereits abgeschlossen - hohe Kundenzufriedenheit unterstreicht Erfolg der Post-Partnerschaft

Wien (PWK329) - "Wir begrüßen die Entwicklung, die die Post-Partnerschaft für den Handel gebracht hat. Die Kundenfrequenz wurde in den entsprechenden Geschäften um durchschnittlich 10 Prozent erhöht, der Umsatz zwischen 5 und 10 Prozent gesteigert. Das Post-Partner-Konzept bringt damit eine dreifache win-Situation für Konsumenten und Postkunden, für die Nahversorgungsbetriebe und die Post", betonte heute, Montag, der Obmann der Bundessparte Handel, Erich Lemler, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden der Post AG, Josef Halbmayr. Daher hätten bereits 110 Verträge mit neuen Post-Partnern abgeschlossen werden können. Das Ziel von rund 160 Post-Partnern werde Ende dieses Jahres erreicht werden können. Das sei auch auf das große Interesse der Handelsbetriebe zurückzuführen. "Bis dato haben sich 2500 Interessierte gemeldet - damit könnten theoretisch alle 2300 Postämter vom Handel mit übernommen werden", zog der Handelsobmann einen scherzhaften Vergleich.

Erfreulich sei auch, dass die Finanzierungsfrage für die betreffenden Post-Partner erfolgreich gelöst werden konnte. Der offene Anteil von 40 Prozent werde fast überall von der Öffentlichen Hand übernommen. Lemler betonte, dass Betriebe, die zu Post-Partnern werden wollen, keine zusätzliche Gewerbeberechtigung bräuchten. Das sei insoferne von Bedeutung, als mit 77 Prozent der Anteil der Lebensmittelhändler an den Post-Partnern der größte sei.

"Aber nicht nur wir sind zufrieden, sondern auch unsere Kunden: 97,7 Prozent der Kunden bewerten die Mitarbeiter des Post-Partners als sehr freundlich und sympathisch. Die Kompetenz der Mitarbeiter wird mit 1,6 nach dem Schulnotensystem bewertet und die Bemühungen der Post-Partner um kundengerechte Lösungen mit 1,8", erklärte Lemler. Für den Lebensmittelhandel bedeute aber nicht nur die Kooperation als Post-Partner ein weiteres Standbein, da hier nur wenige Nahversorger betroffen wären. Daher versuche der Handel über weitere Shop-in-Shop-Konzepte, wie der bäuerlichen Direktvermarktung, aber auch gesonderte Zustell- und Abholdienste, die Situation in schlecht versorgten Gebieten zu verbessern. Grundsätzlich würden sich diese Anstrengungen für die Nahversorger rechnen, so der Handelsobmann.

Insgesamt zeige sich durch die Entwicklung, dass sich Kooperationen, wie jene mit der Post, sehr positiv entwickeln können. Insbesondere wolle er, Lemler, das Engagement der Post hervorheben, die als einzige Institution des ländlichen Raumes nicht nur Ämter geschlossen, sondern auch Alternativen angeboten habe. Dafür sei der Post zu danken, "denn das macht den großen Unterschied aus", schloss der Handelsobmann. (us)

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