LH Haider appelliert: Macht mit bei freiwiligen Rettungs- und Hilfeleistungen!

Ausstellung "Hilfe ohne Grenzen" über nationale und internationale humanitäre und Katastrophenhilfe Österreichs am Europagymnasium in Klagenfurt eröffnet - Österreich und Kärnten haben enorm viele idealistische und freiwillige Helfer

Klagenfurt (LPD) - Ob es sich um Hilfeleistungen bei Überschwemmungen in Mosambik, humanitäre Hilfe in Albanien, Erdbebenhilfe in der Türkei oder um Einsätze bei Lawinen- und Hochwasserkatastrophen handelt, die Österreicher sind dabei vorbildhaft.

Katastrophenschutzreferent und Landeshauptmann Jörg Haider hat heute vor zahlreichen Schülern und Lehrern sowie Vertretern von Einsatzorganisationen wie Bundesheer, Rotes Kreuz, Feuerwehr, Caritas usw. im Europagymnasium (Dir. Günther Kreutzer) in Klagenfurt den hohen Standard an Krisenbewältigungsmöglichkeiten und - fähigkeiten hervorgehoben und die Jugendlichen eingeladen, sich selbst in den Dienst von Rettungs- und Hilfsorganisationen zu stellen.

Österreich habe als Helfer in Katastrophenfällen einen ausgezeichneten Namen in der ganzen Welt dank seiner raschen Einsatzbereitschaft und bestens ausgebildeten Einsatzkräfte, von denen sehr viele freiwillig und ehrenamtlich tätig
sind. Um diesen Ruf und den hohen Standard auch künftig beizubehalten, sei es notwendig, dass es genügend Freiwillige gebe, appellierte Haider.

Anlass des heutigen Aufrufs war der Beginn einer Ausstellung unter dem Motto "Hilfe kennt keine Grenze", eine Dokumentation gestaltet von der Österr. Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, die in kurzen zeitlichen Abständen - unter der Initiative von Peter Kassal -gezeigt werden soll.

Der Landeshauptmann wertete die Ausstellung als einen wichtigen Beitrag zur Bewußtseinsbildung. Vor allem auch Kärntner leisten sehr viel freiwillige und idealistische Arbeit und opfern dafür viel Freizeit, um anderen zu helfen, lobte der Landeshauptmann. Auf Landesebene sei ein Krisenbewältigungsprogramm verabschiedet worden, das auf allen zuständigen Ebenen Vorsorge trifft und kooperiert, um für Ernstfälle möglichst optimal gerüstet zu sein, informierte Haider.Das Land Kärnten habe im Vorjahr im speziellen auch
eine Partnerschaft mit dem Militärkommando Kärnten unter dem Motto "Sicherheit durch Kooperation" geschlossen. Dem Ausstellungs-Motto "Hilfe kennt keine Grenzen" gemäß müsse der Hilfeeinsatz auch überall gelten, wo er gebraucht werde, egal wo und unbesehen irgendeiner Ideologie, so der Landeshauptmann.

An der Veranstaltung nahmen seitens der Österr.Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik auch Bundesgeschäftsführer Richard Bayer, Landespräsident Josef Schantl und andesgeschäftsführer Egon Rauter teil. Im Rahmen der Schulungsveranstaltungen und Aufklärungstätigkeit über grenzüberschreitende Hilfs- und Rettungseinsätze nimmt Kärnten jedenfalls österreichweit eine führende Rolle ein, so Bayer. Mit der Veranstaltung sollen auch spezifische Schulprojekte angeregt werden. (Schluss)

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