SCHENNACH: Schiebung vor den Augen der Regierung Grüne: Zahlreiche kleine Wettbürobesucher um Geld 'geschossen' - Überprüfung von Rechtsansprüchen gegenüber Ferrari prüfen

Wien (OTS) "Vor den Augen der Regierungsspitze kam es zu einer gewaltigen Schiebung im Rahmen des Formel I-Rennens. Das war nicht nur Betrug am Sport, sondern auch gegenüber den zahlenden Besuchern. Die Großen rechtfertigen sich mit den Geldsummen, die Kleinen werden aber rücksichtlos betrogen. Und die Regierungsspitze schaut zu, spielt mit. Bundeskanzler Schüssel kennt nicht einmal die Zurückhaltung eines Rainer von Monaco und pflanzt sich vor den Sportlern auf. Sport-Adabei und Vizekanzlerin Riess-Passer gleich daneben", kritisiert der Bundesrat der Grünen, Stefan Schennach, die gestrigen Ereignisse rund um den GP in der Steiermark.

"Beim Spitzensport sind Wetten üblich geworden. Dafür müssen aber auch faire Wettkämpfe garantiert werden. Konsumentenschutz gilt auch in diesem Bereich. Durch die gestrigen Ereignisse sind viele betrogen worden. Noch dazu hat Ferrari dies bei der Siegerehrung deutlich dokumentiert. Stand doch der Zweite mit Siegespokal an der Spitze des Podests. Blamabel für die Bundesregierung, die ja auf Kniefall vor Eccelstone & Co um den GP gebettelt und jetzt eine Aufführung billiger Schiebung präsentiert bekommen hat", schließt Schennach, der hinsichtlich der betrogenen Menschen, die das Wettbüro aufgesucht hatten, eine rechtliche Prüfung fordert. "Vielleicht kann man dafür Ferrari sogar rechtlich haftbar machen".

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