ÖBB: Modernste Verkehrsinfrastruktur an der Südbahn

37,6 Mio. Euro Großinvestition für den Bahnhof Gloggnitz

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit präsentiert sich der modernisierte Bahnhof Gloggnitz den Bahnreisenden als neue, attraktive Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs an der Südbahn. Die gelungene Umsetzung des gesamten Projektes bestätigten im Rahmen der Eröffnung Labg. Wolfgang Haberler (in Vertretung des Bundesministers Ing. Mathias Reichhold), der 3. Präsident des NÖ-Landtages Ing. Hans Penz (in Vertretung des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll), der Bürgermeister von Gloggnitz, Mag. Werner Müller, und der ÖBB-Projektleiter, DI Reinhard Stradner.****

Bahnhof Gloggnitz - Neue Verkehrsinfrastruktur für die Stadt Gloggnitz

Der Neubau eines elektronischen Mittelstellwerks, kundengerechter Bahnsteige mit Bahnsteigdächern, eines Personentunnels, einer Park & Ride Anlage, von Lärmschutzmaßnahmen und mehrerer Straßen- und Eisenbahnbrücken, ist ein verkehrstechnischer Akzent für eine hochleistungsfähige Südbahn. Der erfolgreiche Infrastrukturausbau durch den ÖBB-Geschäftsbereich Planung & Engineering modernisiert die Verkehrsinfrastruktur der Stadt Gloggnitz. Zwei Eisenbahnkreuzungen wurden aufgelassen und durch neue Straßenunterführungen mit Geh- und Radwegen ersetzt. "Das schafft Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmer", unterstreicht ÖBB Planungschef DI Thomas Türinger und verweist auf die städtische Bedeutung dieses Infrastrukturausbaues.

Qualitätsgesichertes Bauen im Zeitplan zum Wohl der Bevölkerung

Seit Beginn der Umbauarbeiten im Herbst 1999 wurden rd. 37,6 Mio. Euro in das Großprojekt an der Südbahn investiert. Mit dem qualitätsgesicherten Projektmanagement der ÖBB Planung & Engineering konnten die umfassenden Bauarbeiten um ca. 6 Mio. Euro sparsamer errichtet werden als ursprünglich geplant. Durch die Fertigstellung der Bauarbeiten steigt auch die Lebensqualität der Gloggnitzer Bevölkerung. Der Fußgängersteg über - und der neue Personentunnel unter den Gleisanlagen der Südbahn, verbinden die Menschen der einzelnen Stadteile von Gloggnitz. Künftig fallen damit Wartezeiten für Autofahrer bei den Eisenbahnschranken weg. Auch entsprechende Lärmschutzmaßnahmen erhöhen die Lebensqualität für die Bevölkerung.

Modernisierungsmaßnahmen im Detail

  • Neugestaltung der Gleis-, Weichen- und Fahrleitungsanlagen unter Berücksichtigung der künftigen Einbindung der Neubaustrecke Gloggnitz - Mürzzuschlag
  • Errichtung eines elektronischen Mittelstellwerkes mit Auflassung der Endstellwerke und Automatisierung eines Blockpostens in Schlöglmühl
  • Errichtung eines Insel- und Randbahnsteiges mit Personentunnel mit schienenfreien Zugängen und Bahnsteigdächern
  • Ersatz der Eisenbahnkreuzungen durch die Errichtung zweier Unterführungen (Stuppacher Straße, Rosengasse)
  • Technische und kundengerechte Adaption der Eisenbahnbrücke und der Straßenbrücke über den zu verlegenden Werkskanal
  • Erneuerung des bestehenden Fußgängersteges mit neuer Überdachung
  • Erweiterung einer P&R Anlage auf 188 Stellplätze und 55 Fahrrad/Zweirad Stellplätze
  • Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von 1.340 m

Sicherheit, Schnelligkeit und Service an der Südbahn

Durch die umfassende Bahnhofsmodernisierung wird die Streckenkapazität auf rund 280 Züge/Tag gesteigert. Das moderne Gleissystem trägt zur Optimierung im Personen- und Güterverkehr bei, wird doch in Gloggnitz täglich der Vorspannbetrieb für die Semmering Bergstrecke abgewickelt. Durch das neue Mittelstellwerk wird eine Rationalisierung und Optimierung im Betriebsablauf erreicht.

Der Bahnreisende profitiert durch die Erhöhung der Betriebsqualität und des Pünktlichkeitsgrades. Die neue Park & Ride Anlage gewährleistet den PendlerInnen einen angenehmen Umstieg in die Bahn. Die neuen Bahnsteigzugänge bieten Sicherheit, das modernisierte Fahrgastinformationssystem schafft die ideale Orientierung beim Zustieg in die Bahn. Und die Südbahn wird schneller, denn künftig erhöht sich die Streckenhöchstgeschwindigkeit in Gloggnitz von 120 km/h auf 160 km/h.

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