Die Sieger des Prix Ars Electronica 2002

Wahl der besten Cyberkünstler der Welt

Wien (OTS) - Fünf international besetzte Fachjurys haben vom 19. bis 21. April 2002 im ORF Oberösterreich in Linz getagt, um die besten Werke des Cyberkunst-Wettbewerbs Prix Ars Electronica 2002 zu küren. 18 Geldpreise von insgesamt 109.900 Euro werden bei der Preisverleihung am 9. September 2002 im ORF Oberösterreich vergeben. Die Preise des Prix Ars Electronica 2002 gehen in die USA, nach Japan, Frankreich, Schweden, Großbritannien, Australien, Kanada, Indien und Österreich. "Goldene Nicas" in der Sparte "Computeranimation/Visual Effects" gibt es dabei u. a. für prominente Filmproduktionen wie "Monsters Inc." oder "Panic Room".

Insgesamt 1.373 Künstler aus 80 Ländern haben sich mit 2.356 Werken bei der diesjährigen 16. Ausgabe des weltweit wichtigsten und traditionsreichsten Cyberkunst-Wettbewerbs beworben. In der Gesamtschau bieten die Ergebnisse aus den insgesamt sechs Wettbewerbskategorien einen repräsentativen Überblick über den aktuellen Stand der Gestaltung im Bereich digitaler Medien.

"Der Prix Ars Electronica ist eine der kulturellen Hauptaktivitäten des ORF Oberösterreich. Die internationale Resonanz, die dieser Wettbewerb alljährlich erzielt, verdeutlicht den radikalen Wandel, den die digitalen Medien auf allen Linien hervorgerufen haben. Aktuelle kreative Leistungen aus aller Welt im Bereich Kunst in Verbindung mit Wissenschaft und Forschung finden im Prix Ars Electronica eine gemeinsame Plattform und machen diesen Bewerb zum jährlichen Trendbarometer", betont ORF-Landesdirektor Dr. Helmut Obermayr.

"Ein ebenso hoher Stellenwert wie den internationalen Projekten wird im Prix Ars Electronica aber auch den Arbeiten junger Menschen in Österreich beigemessen. Mit der seit 1998 eingeführten Kategorie 'u19 freestyle computing' bietet der Prix Ars Electronica Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und sich der internationalen Konkurrenz zu stellen."

Jugendkategorie "cybergeneration - u19 freestyle computing":
Mit 925 Werken, die heuer in der Sparte "cybergeneration - u19 freestyle computing" eingereicht wurden, konnte sich auch heuer der Erfolg dieser Kategorie des Prix Ars Electronica fortsetzen. Der von der BAWAG/P.S.K.-Gruppe gestiftete Bewerb fand heuer bereits zum fünften Mal statt und soll Jugendlichen die Möglichkeit bieten, ihr Können, ihre Kreativität und ihren Einfallsreichtum im Umgang mit dem Computer unter Beweis zu stellen.
Ermöglicht wird die Durchführung des Prix Ars Electronica mit Unterstützung von Sponsoren aus der Wirtschaft und Förderungen seitens der öffentlichen Hand.
Stifter des Prix Ars Electronica ist Telekom Austria, weiterer Sponsor ist die voestalpine AG. Der Bewerb "cybergeneration - u19 freestyle computing" wird von der BAWAG/P.S.K.-Gruppe unterstützt. Darüber hinaus wird der Prix Ars Electronica von Stadt Linz und Land Oberösterreich gefördert.

Weitere Informationen, darunter eine Liste mit allen Preisträgern, finden Sie im Internet unter http://orfprog.apa.at/ORFProg/.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Christine Schöpf, Judith Raab
Tel.: (0732) 6900 - 24218 od. 24227

ORF / Prix Ars Electronica

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