Schneeberger: Schüler werden bei der Konfliktbewältigung besser unterstützt

Soziale Betreuung an Schulen soll Tragödien wie in Erfurt verhindern

St. Pölten (NÖI) - Gesellschaftlichen Veränderungen wie die Auflösung von traditionellen Familienstrukturen, Leistungsdruck, moderne Kommunikationstechniken und eine vermehrte Orientierungslosigkeit von Kindern, stellen immer mehr Kinder und Schüler vor Probleme, die sie alleine nicht mehr bewältigen. Erste positive Erfahrungen durch bestehende Pilotprojekte an Schulen zeigen, dass diese Projekte weitergeführt, ausgebaut und vernetzt werden sollten. Ein Antrag im NÖ Landtag hat daher jetzt zum Ziel, Schülerinnen und Kinder bei der Konfliktbewältigung zu unterstützen um Tragödien wie der Amoklauf eines Schülers in Erfurt zu verhindern, stellt der Klubobmann der VP NÖ Mag. Klaus Schneeberger klar.****

Derzeit lernen Kinder von 30 NÖ Volksschulklassen Konflikte gewaltfrei auszutragen. In zwei Projekten für Schul-Sozialarbeit stehen an Volksschulen, Hauptschulen und Gymnasien durch die Anwesenheit von Sozialarbeitern Personen zur Verfügung, die Kindern Hilfestellung und Beratung leisten. In 3 weiteren Pilotprojekten wird jenen Schulkindern, die einen besonderen Förderbedarf haben eine entsprechende Nachmittagsbetreuung zur Verfügung gestellt, so Schneeberger.

Es ist die Aufgabe der Politik, ausreichende Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine optimale Betreuung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Der VP-Antrag ist ein weiterer Beitrag dazu. Besonders dort, wo keine intakte Familie für Probleme zur Verfügung steht, muss für die Kinder die Möglichkeit bestehen, ihre Probleme auch anzusprechen und Hilfestellung zu erhalten, betont der VP-Klubobmann.

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