LH Haider: Mit "Spur des Einhorns" setzt Friesach aufs richtige Pferd

Virtuelle Mythenwelt als Nachnutzung zur Landesausstellung feierlich eröffnet - Getreidespeicher ist ideales Zentrum für szenische Schau - Lob für Friesachs gemeinsames Engagement

Klagenfurt (LPD) - Unter dem Titel "Die Spur des Einhorns" wurde
die virtuelle Mythenwelt im Getreidespeicher in der Burgenstadt Friesach mit einem großen Festzug und Festprogramm am Mittwoch abend feierlich eröffnet. Der internationale Künstler Hans Hoffer hat die poetische Inszenierung der mittelalterlichen Mythenwelt geschaffen. Täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr bis 26. Oktober kann der "Spur des Einhorns" gefolgt werden. Diese Nachnutzung der vorjährigen Landesausstellung möge ein großer Erfolg werden, sagten Landeshauptmann und Kulturreferent Jörg Haider und Friesachs Bürgermeister Max Koschitz im Rahmen der Eröffnungsfeier vor zahlreichem Publikum, nachdem sie im Festzug, mittelalterlich gewandet, in den Platz vor dem Getreidespeicher eingezogen waren.

Haider sagte, der Getreidespeicher sei vorausschauend richtigerweise für Ausstellungen dieser Art gestaltet worden und bilde eine ideales Zentrum für szenische Abläufe. Er sei überzeugt davon, dass die Schau wieder viele Besucher anziehen wird und auch die hoffentlich zahlreichen weiteren Nachnutzungen erfolgreich sein werden, weil die Friesacher geschlossen hinter der Initiative stünden. Der Bürgermeister und "Stadtfürst" sei jetzt wieder voller Begeisterung und Elan, scherzte Haider im Hinblick darauf, dass dieser nun - nach einer halbjährlichen Pause seit dem Ende der Landesausstellung "Schauplatz Mittelalter" - wieder für "seine" Stadt Friesach überall kräftig die Werbetrommel rühren könne.

Bürgermeister Koschitz dankte allen, insbesondere den Initiatioren Dr. Helgard Springer und Mag. Martina Uster (von der Burgenstadt-Gesellschaft), dem Künstler Hoffer, der Friesacher Gastronomie und Wirtschaft sowie dem Mittelalter-Verein Friesach und allen Sponsoren. Dank sagte er auch dem Land Kärnten für den finanziellen Beitrag in Höhe von 370.631 Euro. An Landeshauptmann und Dr. Springer überreichte er jeweils eine schöne Einhorn-Skulptur. Der gemeinsame Erfolg für Friesach sei das Ziel dieser Ausstellung, unterstrich Koschitz.

Friesach - Kärntens älteste Stadt - bietet darüberhinaus auch heuer einen reichhaltigen Erlebniskalender, darunter mittelalterliche Kinderspiele, Ausstellungen, Ritterkämpfe d große Mittelalterfeste und - seit 50 Jahren - die Friesacher Burghofspiele. NRAbg. Anton Leikam (in Vertretung von LHStv. Peter Ambrozy) und Bundesrat Franz Gruber (in Vertretung von Landesrat Georg Wurmitzer) überbrachten Grüsse und gratulierten ebenfalls zur "Die Spur des Einhorns", welche sich zum Publikumsmagnet entwickeln sollte. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html

Kärntner Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/NKL