BMSG: Erfolgreicher Auftakt des Weltkindergipfels in New York mit Familienminister Haupt

Zahlreiche bilaterale Kontakte am Rande des Gipfels

Wien (BMSG/OTS) - Familienminister Mag. Herbert Haupt nahm am Mittwoch an der Eröffnung des UNO-Weltkindergipfels, der im Rahmen einer Sondersitzung der Generalversammlung in New York abgehalten wird, teil.

Am Rande des Weltkindergipfels führte Haupt eine Vielzahl von Gesprächen mit Amtskolleginnen und Amtskollegen. Höhepunkte waren dabei ein fast einstündiges Gespräch mit dem amerikanischen Sozial-und Gesundheitsminister, Tommy G. Thompson, und ein Treffen mit dem italienischen Arbeitsminister, Roberto Maroni.

Vor allem das Treffen mit Minister Thompson bezeichnete Haupt
als "ungewöhnlich positiv". Die Gesprächsatmosphäre sei sehr freundschaftlich und von hoher gegenseitiger Wertschätzung bestimmt gewesen. Der amerikanische Gesundheitsminister fand viele anerkennende Worte für das österreichische Engagement in der weltweiten Seuchenbekämpfung. Er dankte Minister Haupt vor allem für die österreichische Unterstützung beim Kampf gegen den Anthrax-Terror. Hier habe Österreich - namentlich wurde die Universität Graz genannt - bei der Entwicklung einer Medikation gegen Milzbrand wertvolle Dienste geleistet.

Beide Minister kamen überein, die Kooperation im medizinisch-technologischen Bereich zu intensivieren und gemeinsame Forschungsprojekte vor allem auch bei der Entwicklung von Impfstoffen voranzutreiben. Ebenso sollte ein verstärkter Austausch von Wissenschaftern ins Auge gefasst werden.

Zweites wichtiges Thema in der Begegnung mit Minister Thompson
war Osteuropa. Eine Integrierung dieser Länder in die demokratische Staatengemeinschaft wäre nur dann erfolgversprechend, wenn man Hilfe dort anbiete, wo sie tatsächlich auch notwendig wäre.

Haupt und Thompson waren sich darüber einig, dass man die
Menschen Osteuropas nicht im Stich lassen dürfe. Vor allem die Atomkatastrophe von Tschernobyl habe so viel Leid - vor allem in der Ukraine - verursacht, dass hier verstärkt Hilfe angeboten werden müsste. "Wir dürfen uns dem Leid dieser Menschen nicht verschließen". Vor allem die vielen Tausenden Krebskranken könnten ohne unsere Hilfe ihr schweres Schicksal nicht meistern. Hier sei Europa gefordert. "Durch unsere Unterstützung geben wir diesen Ländern auch die Chance auf eine weitere Entwicklung der Demokratie, bekräftigte Haupt.

Hoch zufrieden zeigte sich Sozialminister Haupt auch von seiner Begegnung mit seinem italienischen Amtskollegen Roberto Maroni. Hier standen vor allem Probleme mit grenzüberschreitendem Charakter im Mittelpunkt des Informationsaustausches. Haupt und Maroni kamen überein, dass besonders der illegalen Beschäftigung verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen sei. So hätte der jüngste Skandal mit illegalen LKW-Fahrern europäische Dimensionen angenommen.

Bei der Osterweiterung waren sich Haupt und Maroni einig, dass
sie in geregelten Bahnen erfolgen müsse. Eine Weiterentwicklung der Sozialnormen wäre hier ein Gebot der Stunde. Weitere Themen der Begegnung mit Maroni waren die Internet-Pornographie und die Prostitution, deren Bekämpfung energischer erfolgen sollte.

Heute, am zweiten Tag des Weltkindergipfels, steht eine Rede
von Familienminister Mag. Herbert Haupt vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf dem Programm.

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