LH Haider: Landeseigene Drogenfahndergruppe soll installiert werden

Vorschlag an das Regierungskollegium - Auf gemeinnütziger Vereinsbasis soll Kampf gegen Drogen effektiviert und zuständige Stellen auch personell unterstützt werden

Klagenfurt (LPD) - Die Drogenproblematik in Kärnten verschärft sich, der Handlungsbedarf werde leider größer, zeigt sich Landeshauptmann Jörg Haider auch vom aktuellen Drogentod einer 19-jährigen Frau in Klagenfurt sehr betroffen. Der Landeshauptmann, der bereits zahlreiche Initiativen zur Aufklärung und Bekämpfung von Drogenmißbrauch gesetzt hat, hat heute eine neue Maßnahme angekündigt. Er wird in der kommenden Regierungssitzung dem Kollegium den Vorschlag unterbreiten, eine landeseigene Drogenfahndergruppe zu installieren.

Im Zusammenwirken mit dem Arbeitsmarktservice soll auf gemeinnütziger Vereinsbasis ein wirkungsvolles Instrument geschaffen werden, wobei Interessierte bzw. Mitarbeiter speziell (ein-)geschult werden und engstens mit den zuständigen Behörden kooperieren sollen.

Wie der Landeshauptmann betont, könne damit auch der vielfach beklagten Personalnot der zuständigen Stellen entgegengewirkt werden. Eine solche Drogenfahndergruppe sei zum Schutz unser Jugend und Kinder unbedingt notwendig, unterstrich Haider den Vorstoß, auf breiter Basis tätig zu sein. Alle sind aufgerufen, mitzuwirken und Hilfestellung zu leisten, um das wachsende Drogenproblem in den Griff zu bekommen, so Haider. (Schluss)

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