Friewald: 943.000 Euro für 2 Fernwärmeanlagen in Niederösterreich

Förderung von Biomasse als umweltfreundlicher Energielieferant fortgesetzt

St. Pölten (NÖI) - In Niederösterreich sind bereits über 150 Biomasse-Fernheizwerke in Betrieb. Die Förderung von 2 Fernwärmeversorgungsprojekten in Gresten und Wr. Neustadt ist ein weiterer Schritt zur Forcierung umweltschonender Energie durch das Land Niederösterreich. Neben dem wichtigen Umweltaspekt haben die Biomasse-Anlagen auch andere Vorteile, wie die Stärkung des ländlichen Raumes. Biomasse-Anlagen haben einen dreifachen Vorteil:
Zum einen sichern sie den Landwirten ein zusätzliches Einkommen, zum zweiten tragen sie dazu bei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und zum dritten sind sie ein wesentlicher Bestandteil umweltschonender Energienutzung, stellt LAbg. Rudolf Friewald klar.****

In Gresten wird mit einem Investitionsvolumen von rund 2 Millionen Euro das Heizhaus erweitert und eine zusätzliche Biomasse-Feuerungsanlage installiert. Dafür werden vom Land Niederösterreich rund 341.500 Euro zur Verfügung gestellt. In Wr. Neustadt werden die Ausbaustufen 2001 und 2002 der Fernwärmeversorgung bei einem Investitionsvolumen von 3,5 Millionen Euro mit 601.500 Euro gefördert, so Friewald.

Der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimabündnis-Ziel, das die Reduktionen der CO2 Emissionen zum Ziel hat. Durch diese Fördermaßnahmen können Biomasseanlagen gegenüber fossilen Energieträgern konkurrenzfähiger gemacht werden, wobei auch der Wirtschaftsstandort Niederösterreich zusätzlich profitiert, betont Friewald.

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