Borealis: Niedrige Polyolefin-Margen beeinflussen Ergebnis des ersten Quartals

Wien (OTS) - Kennzahlen 1Q 1Q
4Q 1-4Q

(Quartal endet am 31. März 2002) 2002 2001 2001 2001

Umsatz EUR Mio. 843 1.002 781 3.708
EBIT EUR Mio -13 18 0 53 Nettogewinn nach Steuern EUR Mio. -43 2 -23 -41
Netto Cashflow EUR Mio. 21 -93 8 291 Verschuldungsquote % 101% 105% 102%

Der Borealis-Konzern veröffentlichte heute die Ergebnisse des ersten Quartals 2002, die einen Verlust (nach Steuern) von 43 Millionen Euro (gegenüber einem Nettogewinn von 2 Millionen Euro im ersten Quartal 2001) ausweisen - hauptsächlich eine Folge der deutlich gesunkenen Polyolefin-Preise und geringerer Margen in der gesamten Industrie. Aufgrund eines höheren durchschnittlichen Verschuldungsgrades und von Wechselkursschwankungen erhöhten sich auch die Finanzbelastungen gegenüber dem Vergleichszeitraum.

Der Netto Cashinflow betrug im ersten Quartal 21 Millionen Euro, im Vergleich zu einem Netto Cashoutflow von 93 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Dies begründet sich in dem geringeren Investitionsvolumen in Verbindung mit niedrigerem Working Capital und hoher Nachfrage, die zu einer Reduktion des Lagerstandes führte. Nach Abschluss der Investitionen in das Borouge-Joint-Venture und drei Jahren starker Investitionstätigkeit hat Borealis nun eine Periode bedeutend geringerer Aktivität in diesem Bereich erreicht; das Investitionsvolumen betrug im ersten Quartal 19 Millionen Euro, gegenüber 48 Millionen Euro in den ersten drei Monaten 2001. Durch den positiven Cashflow konnte die Netto-Verschuldung reduziert und damit die Verschuldungsquote leicht verbessert werden.

Hintergrundinformation

Borealis ist einer der weltweit führenden Hersteller von hochqualitativen Polyolefinen - Polyethylen und Polypropylen -insgesamt über 3 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Dänemark. Borealis hat Produktions- und Compoundanlagen in Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Portugal, Österreich, Schweden, USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Borealis hat eine eigene Technologie für die Polyethylen- und Polypropylen-Erzeugung entwickelt, die unter der Marke BorstarÒ vermarktet wird.

Borealis gehört zu 50 % dem norwegischen Ölkonzern Statoil und zu je 25 % der OMV, dem österreichischen Öl- und Gaskonzern, und der IPIC, der International Petroleum Investment Company of Abu Dhabi.

Mehr Informationen über Borealis finden Sie auf der Homepage http://www.borealisgroup.com

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Dr. Christoph Schwarzer Marc Van Aperen
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