10 Jahre Gesundheitsförderung für Frauen, Eltern und Mädchen

Stadträtin Pittermann zieht Erfolgsbilanz des F.E.M. in Wien

Wien, (OTS) Vor 10 Jahren etablierte sich das WHO Modellprojekt "Frauengesundheitszentrum F.E.M." (Frauen - Eltern - Mädchen) an der Wiener Ignaz Semmelweis Frauenklinik als Österreichs erstes Frauengesundheitszentrum. "Mit dem Gesundheitszentrum für Frauen, Eltern und Mädchen hat Wien eine Vorreiterrolle in ganz Österreich übernommen. FEM steht als Anlaufstelle allen Wienrinnen offen, bietet Unterstützung und Beratung bei einer Vielzahl von Fragen und Problemen, welche die körperliche und seelische Gesundheit betreffen. Der Rückblick auf die vergangen 10 Jahren zeigt, wie erfolgreich wir dabei waren", hob Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker anlässlich der 10-Jahres Feier von F.E.M. hervor.****

Frauen stellen 53 Prozent der Wiener Bevölkerung und machen auch die Mehrzahl bei der stationären Aufnahme in den Spitälern aus. Frauen sind auch zu zwei Drittel mehr in psychosomatischen Sprechstunden und psychosozialen Beratungseinrichtungen als Klientinnen vertreten als Männer. "Medizin darf nicht geschlechtsneutral sein, sondern muss auf die wesentlichen Bedürfnisse von Frauen bzw. Männern eingehen", so Pittermann.

Beratung, Begleitung und Information für rund als 40 000 Frauen und Mädchen

Die Palette der in Anspruch genommenen Leistungen reicht von der telefonischen Beratung bis hin zu Informationsabenden, Kursen und Workshops rund um die Gesundheit. Mittlerweile bieten rund 65 PsychologInnen, TherapeutInnen, ÄrztInnen, SportwissenschafterInnen, ErnährungswissenschafterInnen etc. ihr Fachwissen im Rahmen des Frauengesundheitszentrums F.E.M. an.

Förderung von Eigeninitiativen sozial benachteiligter Frauen

Die ganzheitliche Behandlung von Essstörungen hat sich als zusätzlicher Schwerpunkt im Frauengesundheitszentrums F.E.M. entwickelt. F.E.M. bietet dazu ein weitreichendes Therapiepaket an. Dieses reicht von der Prävention über Psychotherapie für Betroffene und Angehörige bis hin zur professionellen Nachbetreuung. Die enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Team steht dabei im Vordergrund.

Allgemeine Informationen:
o Frauengesundheit in Wien:
http://www.wien.gv.at/frauengesundheit/index.htm
(Schluss) uls

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