Pumberger erschüttert über Datenschutzskandal im KH Wiener Neustadt

SPÖ macht selbst vor sensiblen Patientendaten nicht halt, wenn es um Wählerstimmen geht

Wien, 2002-05-08 (fpd) - Erschüttert zeigte sich heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger anläßlich des Bekanntwerdens eines unglaublichen Datenschutzskandals im Krankenhaus Wiener Neustadt. "Die Weitergabe sensibler Patientendaten an die Bürgermeisterin zwecks billigem Wählerstimmenfang zeigt das wahre Gesicht der SPÖ." ****

"Während die Regierung im Bereich der Speicherung von Gesundheitsdaten auf der Chipkarte äußerst behutsam und sensibel vorgeht und hier bewußt die Freiwilligkeit in den Vordergrund stellt, benimmt sich die SPÖ wie der sprichwörtliche Elefant im datengeschützten Porzellanladen. Nicht nur gegen den Willen, sondern auch ohne das Wissen der Patienten wurden offenbar vom Krankenhaus Wiener Neustadt sensible Patientendaten an die SPÖ-Bürgermeisterin weitergeleitet", meinte Pumberger sichtlich betroffen.

"Möglicherweise bildet Wiener Neustadt lediglich die Spitze des Eisberges. Längst bekannt sind ähnliche Vorgänge auch aus einem anderen Bereich, etwa bei Geburten. Oft noch vor der ersten Besichtigung des Neugeborenen durch den Vater hält die Mutter bereits ein Glückwunschschreiben des Bürgermeisters in Händen", meinte der Arzt Pumberger.

"Ich stelle mir die Frage, ob die SPÖ-Bürgermeisterin selbst den Auftrag zum Datenmißbrauch an das Krankenhaus erteilt hat. Möglicherweise ist aber auch SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer Kopf dieser Datenmißbrauchsorganisation. War er doch erst kürzlich - zwecks Wählerstimmenfang - im Hanusch-Krankenhaus zugegen und belästigte mit seinem Besuch die dortigen Patienten. Er wäre jedenfalls besser beraten, den Schutz der persönlichen Integrität der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund zu stellen und seine SPÖ-Bürgermeister zur Ordnung zu rufen", schloß Pumberger. (Schluß)

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