Schasching-Appell an Blau-Schwarz: Sportbericht im Plenum debattieren

"Enderledigung im Ausschuss demütigt Abgeordnete aller Fraktionen"

Wien (SK) Die neue Obmann-Stellvertreterin im parlamentarischen Sportausschuss, SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, richtet einen eindringlichen Appell an die Koalitionsparteien, "den Sportbericht 2000 nicht im Ausschuss endzuerledigen, sondern eine Debatte im Plenum des Nationalrates zu ermöglichen". Für Schasching ist es "demokratiepolitisch äußerst bedenklich", dass den Abgeordneten aller Fraktionen die einzige Verhandlungsgrundlage für eine umfassende Debatte zur österreichischen Sportpolitik, eben jener Sportbericht 2000, entzogen werde. "Die Klubobmänner Khol und Westenthaler müssen ihren Abgeordneten erst erklären, warum sie zur österreichischen Sportpolitik keine Meinung haben dürfen", so Schasching am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der in vielen parlamentarischen Materien zu beobachtende Ungeist, Berichte im Ausschuss endzuerledigen, um eine kritische Debatte im Nationalrats-Plenum zu verhindern, biete Blau-Schwarz auch in der Sportpolitik Gelegenheit, Unangenehmes vor der Öffentlichkeit zu verstecken, sagte Schasching. Im Hinblick auf "die hervorragende Arbeit", die bei der Erstellung des Sportberichtes geleistet wurde und für die man sich bei den zuständigen Beamten bedanken müsse, sei dies besonders bedauerlich, so die SPÖ-Abgeordnete weiter. Der SPÖ-Antrag, den Sportbericht nicht endzuerledigen, werde im heutigen Ausschuss wohl dennoch abgelehnt, bedauert Schasching. Abschließend nannte die SPÖ-Abgeordnete das gemeinsame Bemühen um die Salzburger Olympia-Kandidatur 2010 sowie vier von der SPÖ eingebrachte Anträge als weitere wichtige, im heutigen Ausschuss zu behandelnden Materien. (Schluss) wf/mp

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