WESTENTHALER: Temelin: FPÖ fordert Neuberechnung der Nullvariante

Gemeinsame Vorgangsweise aller Fraktionen notwendig, um Österreichs Position in Verhandlungen mit neuer tschechischer Regierung zu stärken

Wien, 2002-05-08 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler bekräftigte in der heutigen Sitzung des Temelin-Sonderausschusses die Forderung nach der Stillegung des AKW Temelin und die Realisierung der Nullvariante. ****

Wie Westenthaler betonte, steige die Sensibilisierung der Bevölkerung in der Causa Temelin immer mehr. Der Klubobmann verlangte daher eine Evaluierung bzw. Neuberechnung der Nullvariante. Der Ausschuß solle seine Tätigkeit verlängern und nach den tschechischen Wahlen mit dem neuen tschechischen Parlament bzw. der neuen tschechischen Regierung in Kontakt treten und die Wünsche des österreichischen Parlaments darlegen. Ziel solle sein, daß aufgrund einer neuen Studie über die Nullvariante klargemacht werde, daß die Fortsetzung des Betriebs von Temelin weder wirtschaftlich noch sicherheitstechnisch einen Vorteil gegenüber der Nullvariante bringe.

Dafür sei aber eine gemeinsame Vorgangsweise aller Fraktionen notwendig, um die Position Österreichs bei diesen Verhandlungen zu stärken, stellte Westenthaler klar, der meinte, daß auch europäische Initiativen wünschens- und erstrebenswert wären, wobei er auf Bayern verwies, das ebenfalls die Stillegung Temelins gefordert habe. Die FPÖ bleibe erster Anwalt der Atomgegner in Österreich. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC