FP-Wagner: Johann Strauß Meile auf der Praterstraße

Wien, 2002-05-02 (fpd) - Kritik übt der Leopoldstädter Gemeinderat Josef Wagner (FPÖ) am Kulturamt der Stadt Wien, "weil dieses die Strauß Gedenkstätte in der Praterstraße stiefmütterlich behandelt und zu wenig bewirbt".

Während die zweite Wiener Landtagspräsidentin Prof. Erika Stubenvoll auf Kuba in Havanna einen Johann Strauß Garten samt Denkmal eröffnet, wird von der Stadtregierung auf das Leben und Wirken von Johann Strauß in der Leopoldstadt ganz vergessen.

Wagner erwähnt das Hirschenhaus in der Taborstraße, die Wohnung Praterstraße 54, wo Strauß von 1863 - 1870 die glücklichsten und erfolgreichsten Jahre verbrachte und den Donauwalzer komponierte (uraufgeführt am 15.2.1867 im "Dianabad"). Weitere Stätten des Wirkens in der Leopoldstadt waren das Carl-Theater, das Cafe Sperl und das "Erste Kaffeehaus" im Prater.

Gemeinderat Wagner fordert eine Aufwertung der Johann Strauß Gedenkstätte in der Praterstraße 54. Mit Konzerten und einem "Johann Strauß Cafe" sollen der einstigen Kulturmeile Praterstraße neue Impulse gegeben werden. "Die Praterstraße könnte vom Schwedenplatz bis zur Kaiserwiese zur Johann-Strauß-Meile werden und Tausende Touristen und Besucher anlocken", kündigt Wagner einen diesbezüglichen Antrag in der nächsten Sitzung des Gemeinderates an. (Schluss) jen

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