LH Haider: Arbeitslosen-Zunahme ist in Kärnten die geringste aller Bundesländer

Im April 2002 gegenüber Vormonat mehr Beschäftigung, weniger Arbeitslose - Arbeitslosigkeit gegenüber Vorjahr überall steigend, Zunahme in Kärnten am geringsten bzw. halb so groß wie im Österreichschnitt

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Arbeitsmarkt entwickelt sich günstiger als der Österreichschnitt. Gegenüber März d. J. nahm die Beschäftigung im April d. J. um 3.118 Unselbständige oder 1,7 Prozent zu. Österreichweit gab es nur eine Zunahme von 0,2 Prozent. Insgesamt wurden Ende April 189.893 unselbständig Beschäftigte gemeldet. Das gab heute Landeshauptmann Jörg Haider unter Hinweis auf die neuesten Daten der Landesstelle für Statistik bekannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es eine Abnahme um 486 ArbeitnehmerInnen, das sind 0,3 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen ist überall steigend. Ende April wurden 16.788 Arbeitslose in Kärnten gemeldet. Doch überaus positiv für Kärnten: die Zunahme an Arbeitslosen ist in Kärnten die geringste aller Bundesländer. In Wien gab es eine Zunahme um 29,3 Prozent, in Vorarlberg um 29,4 Prozent !), in Kärnten betrug sie 10,4 Prozent (bezogen auf den gleichen Stichtag des Vorjahres). Bundesweit war die Arbeitslosenzunahme in Kärnten nur halb so groß wie im Österreichschnitt, der mit 39.776 Arbeitslosen mehr ein Plus von 20,8 Prozent ausmacht.

Gegenüber Marz 2002 nahm die Arbeitslosenzahl um 2.583 oder 13,3 Prozent ab. Bei der Arbeitslosenquote ist Wien Spitzenreiter. (Schluss)

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