Kärntner Landesrat stoppt Gewaltvideos für Jugendliche

Jugendreferent LR Dörfler kündigt verschärfte Kontrollen von Videotheken an

Klagenfurt (LPD) - "Durch brutale Videofilme und Videospiele stumpfen die Gefühle unserer Kinder ab," sagte heute Kärntens Jugendreferent Landesrat Gerhard Dörfler. Er bezog sich dabei auf einen Test in der Landeshauptstadt Klagenfurt, der gezeigt hat, wie leicht Jugendliche zu brutalen Gewaltfilmen gelangen können, auch wenn diese mit dem Prädikat "Jugendverbot" versehen sind. Um diesen Umstand Einhalt zu gebieten, will der Landespolitiker auf verstärkte Überprüfungen in den Kärntner Videotheken in nächster Zeit hinwirken.

Da in Österreich Filme und Spiele, die zum Verleih angeboten werden, noch keinerlei Kontrolle unterzogen sind, ist die Einhaltung des Landesjugendschutzgesetzes um so wichtiger, betonte Dörfler. Darum wird er in einem nächsten Schritt die zuständigen Sicherheitsbehörden (wie Gendarmerie und Polizei), die bei der Vollziehung des Kärntner Jugendschutzgesetzes mitzuwirken haben, zu einem Krisengespräch einladen. Dabei soll gemeinsam eine wirksame Strategie zur weiteren Vorgangsweise entworfen werden. So soll dem Umstand entgegengetreten werden, dass selbst erst 14Jährige an brutale Gewaltfilme leicht herankommen können. Dörfler will die Sicherheitskräfte und die Bevölkerung für dieses Problem sensibilisieren. Die Betreiber von Videotheken wiederum sollen als Vorbeugungsmaßnahme dahingehend informiert werden, dass solche Übertretungen der Jugendschutzbestimmungen Verwaltungsstrafen nach sich ziehen können. (Schluss)

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