FISCHER: MIT DER SYMBOLIK VON ORTEN UND DATEN SENSIBEL UMGEHEN Gedenktafel über Zusammenarbeit von Nationalfonds und ESRA enthüllt

Wien (PK) - Heute Vormittag wurde eine Gedenktafel enthüllt, die auf die Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich für Projekte zur Betreuung von Holocaustüberlebenden hinweist.
Der Festakt, an dem Nationalratspräsident Heinz Fischer teilnahm, fand in den Räumlichkeiten von ESRA statt. Das psychosoziale Zentrum ESRA (Hebräisch für "Hilfe") besteht seit 1994 und bietet medizinische und sozialtherapeutische Versorgung für die Opfer
der Shoah und deren Angehörige.

ESRA leiste eine wichtige Arbeit bei der Begleitung von Überlebenden des Nationalsozialismus, betonte Nationalratspräsident Fischer, wobei diese Aktivitäten nicht von einem politischen und zeitgeschichtlichen Kontext zu trennen
sind. Deshalb müsse man gerade am Vorabend des 8. Mai ganz klar sagen, dass vor 57 Jahren ein entsetzlicher Weltkrieg zu Ende gegangen ist und mit ihm eine Zeit, die von Unrecht und Gewalt geprägt war. Auch die Symbolik von Orten und Daten spiele eine große Rolle, diese müssen daher aufmerksam und sensibel behandelt werden, unterstrich Fischer.

Auch die Generalsekretärin des Nationalfonds, Hannah M. Lessing, hob die Arbeit der Mitarbeiter von ESRA hervor, deren Hilfe nicht noch hoch genug bewertet werden könne. ESRA habe die
Antragsteller aufgenommen und aufgefangen und sich um jene Opfer gekümmert, die scheinbar bereits vergessen waren.(Schluss)

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