ÖBB: 14 Mio. Euro für Lärmschutzmaßnahmen in Kärnten

Baubeginn für Lärmschutzwände in St. Veit an der Glan

St. Veit an der Glan (ÖBB) Der Baubeginn der Lärmschutzwände in St. Veit an der Glan ist der Startschuss für umfangreiche lärmtechnische Maßnahmen entlang von Eisenbahn-Bestandstrecken der ÖBB in Kärnten. In St. Veit an der Glan errichten die ÖBB in den nächsten Monaten Lärmschutzwände im Gesamtausmaß von 5 km. "Diese schallschutztechnischen Maßnahmen werden die Wohnqualität für insgesamt 3.000 St. Veiterinnen und St. Veiter verbessern", freut sich Bürgermeister Gerhard Mock. Thomas Türinger, Leiter der ÖBB Planung & Engineering, sieht in St. Veit "ein wichtiges Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung des Lärmschutzes in Kärnten" und verweist auf weitere sieben Projekte, die in den nächsten Jahren realisiert werden.

Das gegenwärtig vereinbarte Investitionsvolumen für Lärmschutzmaßnahmen in Kärnten beträgt 14,8 Mio. Euro. Grundlage für das erfolgreiche ÖBB Lärmschutzprogramm ist ein Übereinkommen zwischen dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Land Kärnten und den Gemeinden, das die finanziellen Mittel sicher stellt.****

Lärmschutzwände in St. Veit an der Glan
Insgesamt werden rund 3,3 Mio. Euro in die Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen in St. Veit an der Glan investiert. Getragen werden diese Kosten zu 50% vom Bund (SCHIG) und zu je 25% vom Land Kärnten und der Stadt St. Veit an der Glan. Die Planung und Errichtung der Lärmschutzmaßnahmen erfolgt durch das qualitätsgesicherte Projektmanagement der ÖBB Planung & Engineering, in Abstimmung mit dem Land und der Gemeinde.
Insgesamt werden vier Lärmschutzwände in einer Gesamtlänge von 5 km und einer durchschnittlichen Höhe von 2,50 m errichtet. Die Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen (Betonwände) bedeutet eine höhere Lebensqualität für ca. 3.000 direkt betroffene St. VeiterInnen.

Lärmschutzprogramm Kärnten
Vorraussetzung für die Realisierung der von der ÖBB Planung & Engineering geplanten und durchgeführten Maßnahmen, ist der Schienenverkehrslärmkataster und der abgeschlossene Rahmenvertrag zwischen Bund und Land aus dem Jahre 1993.
Insgesamt wurden 27 Kärntner Gemeinden in den Schienverkehrslärmkataster aufgenommen. Für 8 Gemeinden liegen entsprechende Planungs- bzw. Durchführungsverträge vor. Dazu zählen Krumpendorf am Wörthersee, Pörtschach am Wörthersee, Techelsberg am Wörthersee, Velden am Wörthersee, Klagenfurt, Hohenthurn, Villach und St. Veit an der Glan.

Kärnten wird leiser und noch attraktiver
Die lärmtechnische Sanierung der Eisenbahn-Bestandsstrecke in der Stadt Klagenfurt, beginnend vom Hauptbahnhof bis zur Gemeindegrenze Krumpendorf, war das erste Projekt in Kärnten, das 2001 erfolgreich fertig gestellt wurde. Nach Krumpendorf ist St. Veit an der Glan die dritte Gemeinde, in der umfassende Lärmschutzwände errichtet und Schallschutzfenster eingesetzt werden. Gegenwärtig werden Lärmschutzmaßnahmen für über 8.000 Kärntnerinnen und Kärntner geplant. Für 4.200 Einwohner werden entsprechende Lärmschutzmaßnahmen bereits errichtet.

14,8 Mio. Euro werden in den nächsten Jahren für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Eisenbahn-Bestandsstrecken in Kärnten investiert. Eine Investition, die sich auszahlt. Denn mit den Lärmschutzmaßnahmen wird das schöne Land Kärnten für 10.000 Einwohner und Millionen Touristen hörbar leiser und noch attraktiver.

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