SCHWEITZER: Pröll kocht seine eigene Suppe

Wenderegierung braucht keinen niederösterreichischen Sand im Getriebe

Wien, 2002-05-07 (fpd) - Auch dem interessierten Beobachter falle immer mehr auf, daß der niederösterreichische Landeshauptmann innerhalb der ÖVP seine eigene Suppe koche, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer. ****

Pröll sehe sich offenbar als Mastermind, der die Ära Schüssel/Khol in der ÖVP raschest beenden wolle, um dann sein Liebkind Strasser in Position zu bringen, sagte Schweitzer. Mit dieser Vorgangsweise wolle Pröll an die unseligen Zeiten der rotschwarzen Koalition anknüpfen. Am meisten enttäuscht zeigte sich Schweitzer darüber, daß Pröll es überhaupt nicht honoriere, daß es die FPÖ auf sich genommen habe, den Schutthaufen abzutragen, den eine dreißigjährige, von der ÖVP unterstützte, SPÖ-Herrschaft aufgehäuft habe.

Offensichtlich stünden für Pröll seine persönlichen Interessen über den Interessen der Bevölkerung Österreichs. Schweitzer riet dem Opportunisten Pröll, der angeblich immer ein As im Ärmel habe, sich aus der Bundespolitik herauszuhalten. Da diese Wenderegierung eine sehr wichtige Arbeit mache, benötige sie keinen niederösterreichischen Sand im Getriebe. (Schluß)

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