SJÖ unterstützt Befreiungsfestest am 8. Mai

Kollross: "Es ist skandalös, dass Rechtsextremisten-Aufmärsche in Österreich wieder salonfähig werden" =

Wien (SK) Für Andreas Kollross, den Verbandsvorsitzenden der SJÖ (Sozialistische Jugend Österreich), ist es "eine glatte Provokation", dass Verteidigungsminister Scheibner den rechten Burschenschaften erlaubt ihre "Totenehrung" am Heldentor abzuhalten. Skandalös findet Kollross, dass sich die Regierungsparteien nicht von diesen Vorgängen distanzieren. Kollross kritisierte auch, dass "FPÖ und ÖVP zugleich nichts anderes im Sinne haben, als den Widerstand gegen den wiederaufkeimenden Rechtsextremismus als Linksradikalismus zu kriminalisieren". Die SJÖ ruft zum Widerstand gegen die "Trauerkundgebung" auf und beteiligt sich gemeinsam mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Menschenkette um die Universität Wien am 8. Mai um 18 Uhr. ****

Der Wiener Korporationsring(WKR), ein Bündnis rechtsextremer Gruppierungen, plant am 8. Mai eine Totenehrung der gefallenen deutschen Soldaten des zweiten Weltkrieges. Unter dem revisionistischen Motto "Selbstachtung statt Selbsthass" rufen die Initiatoren zur Teilnahme auf. Für die Kundgebungsorganisatoren stellt der 8. Mai 1945, der für die überlebenden Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes als Tag der Befreiung empfunden wird, den "Tag der totalen Niederlage" dar. (Schluss) wf/mm

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