VP-Pröll in NEWS kontra Westenthaler: "Überschätzter Angstbeisser"

NÖ-Landeshauptmann gegen "schwarz-blaue" Koalitionsansage im Wahlkampf

Wien (OTS) - In einem Interview in der bereits morgen, Mittwoch erscheinenden neuesten Ausgabe mit dem Nachrichtenmagazin NEWS nimmt Niederöstereichs Landeshauptmann Erwin Pröll zur innenpolitischen Situation, insbesondere zur Lage der Koalition und der kommenden Nationalratswahl Stellung. Wörtlich sagt Pröll in NEWS über

- FPÖ-Klubchef Peter Westenthaler: "Herr Westenthaler hat offensichtlich Existenzängste, vielleicht ist sein politischer Job in Gefahr. Der Mann überschätzt sich und ist zudem noch in einer psychischen Situation, die ihn zum Angstbeisser werden lässt...

- Generaldirektorin Monika Lindner: "Offensichtlich passt dem Herrn Westenthaler gerade das nicht, was die Frau Lindner auszeichnet: Sie ist ein Mensch, die sich von niemand parteipolitisch missbrauchen läßt, Westenthaler hat sich offenbar vorgestellt, dass er durch die blindwütigen Angriffe und das Mobbing, das er jahrelang im ORF betrieben hat, eine Art heimlicher Generalintendant wird, jetzt merkt er erst, dass er dafür keine Chance hat. Niemand ausser Frau Lindner hat dort als Generaldirektor zu fungieren. Und dass ist auch gut so, im Interesse des Unternehmens und im Interesse der Republik."

- Koalitionspartner FPÖ: "Ich kann der FPÖ nur raten, solche Kräfte auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren, denn darunter leidet sie als Partei ebenso wie die ganze Regierung. Das ist ja offensichtlich auch der Grund dafür, dass die FPÖ von der Bevölkerung nicht mehr so geschätzt wird wie zuvor."

- Zunehmende Radikalisierung: "Ich merke zunehmend, dass auch in Österreich die Radikalismen deutlicher werden, auf allen Seiten. ..Ich hoffe, dass es nach der nächsten Wahl nicht wie in Deutschland eine rot-grüne Regierung gibt, sondern eine Regierung, welche den Wirtschaftsstandort Österreich mit einer vernünftigen europäischen Gesinnung stärkt und mit einer Stabilität, die gleichzeitig auch Sicherheit bedeutet."

- Kommenden Wahlkampf: " Erstens hätte ich auch nach der nächsten Wahl gern einen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, der mit viel Überlegung und Nervenkraft das Land regiert. Und zweitens würde ich dafür plädieren, dass die ÖVP nicht mit einem fixen Koalitionsangebot in den Wahlkampf geht, sondern als eigenständige politische Bewegung, welche sich nach der Wahl dann einen Partner sucht, mit dem man die von mir genannten Ziele am besten umsetzen kann."

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