Edlinger: Arbeitslosigkeit sinkt in der EU und bliebt in Österreich unverändert hoch

SPÖ verlangt von Regierung Konzept gegen die Arbeitslosigkeit

Wien (SK) "In der EU ist die Arbeitslosigkeit seit 1996 um über ein Viertel zurückgegangen. In Österreich dagegen wurde der Rückgang der Arbeitslosigkeit durch die Untätigkeit der Bundesregierung gestoppt", kritisiert SPÖ-Budgetsprecher Rudolf Edlinger am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Edlinger beruft sich auf Zahlen des Statistischen Amtes der EU "Eurostat" und des Wirtschaftsforschungsinstituts "Wifo", wonach die Arbeitslosenquote in der EU 1996 noch 10,8 Prozent, 1999 nur mehr 9,1 Prozent betragen habe und für heuer eine von acht Prozent zu erwarten sei. Demgegenüber betrug die Arbeitslosenquote in Österreich 1996 4,4 Prozent, 1999 3,9 Prozent und auch für heuer erwarten die WirtschaftsforscherInnen eine unverändert hohe Quote von 3,9 Prozent.

"Das heißt, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit in der EU nicht nur viel rascher erfolgt als in Österreich, sondern auch dass die Arbeitslosenquote in der EU heuer nur mehr doppelt so hoch ist wie in Österreich, während sie vor zehn Jahren noch dreimal so hoch gewesen ist", führte Edlinger aus. "Österreich ist drauf und dran, seine Vorzeigeposition beim Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu verlieren, weil ÖVP und FPÖ nichts für Wachstum und Beschäftigung tun, sondern bloß viel Geld für Abfangjäger, Werbung und Spesen ausgeben. Die über 230.000 Arbeitslosen in Österreich zahlen die Zeche für das Unvermögen einer unsozialen Regierung", so Edlinger.

Edlinger verlangt daher von der Bundesregierung ein Konzept, wie die hohe Arbeitslosigkeit insbesondere bei der Jugend und in der Ostregion Österreichs bekämpft werden kann. "In einem modernen Sozialstaat haben die Menschen ein Recht auf Sicherung ihrer Existenzgrundlagen. Diese Regierung gibt den arbeitslosen Menschen weder diese Sicherheit, noch Hoffnung für die Zukunft", kritisiert Edlinger. (Schluss) hm/mm

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