Kronberger fordert Ökostrom-Lösung für Österreich

Dringender Handlungsbedarf, um EU-Ziele einzuhalten

Wien, 2002-05-07 (fpd) - Einen dringenden Handlungsbedarf in Sachen Ökostrom sieht der freiheitliche EU-Parlamentarier und Energieexperte Hans Kronberger. ****

"Die EU-Richtlinie zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist seit Oktober 2001 in Kraft und verpflichtet Österreich, den Anteil von erneuerbaren Energiequellen von derzeit 70% bis zum Jahr 2010 auf 78,1% auszubauen", so Kronberger, der im EU-Parlament an der Richtlinie entscheidend mitgearbeitet hat.

Kronberger: "Derzeit gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen für die Einspeisung von Ökostrom in das Stromnetz. Das geltende Stromgesetz (ElWOG) reicht zur Verwirklichung der EU-Ziele nicht aus, daher müssen dringend österreichweite, einheitliche Mindest-Einspeisetarife zur Anwendung kommen. Hindernisse, wie etwa die 3%-Deckelung beim Ausbau der Windkraft in Niederösterreich und dem Burgenland, müssen rasch beseitigt werden."

Kronberger: "Österreich ist derzeit führend bei der Ökostromproduktion. Diesen Vorteil müssen wir ausbauen. Dazu ist es allerdings notwendig, jetzt die erforderlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Es wäre eine Schande für das Anti-Atomland Österreich, würden wir gegen die EU-Richtlinie verstoßen. Minister Bartenstein ist daher dringend aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen, die bis 27. Oktober 2002 feststehen müssen, jetzt in Angriff zu nehmen und eine konstruktive und offene Diskussion mit den österreichischen Ökostromproduzenten zu führen." (Schluß)

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