Eder: Telekomgesetz-Novelle muss Wirtschaftsstandort stärken

Bevorzugung ausländischer Telekom-Töchter schadet heimischem Markt

Wien (SK) Im Zuge der heute im Verkehrs-Unterausschuss zur Debatte stehenden Novellierung des Telekomgesetzes müsse sichergestellt werden, dass "die im europäischen Maßstab kleine Telekom Austria gegenüber den Töchtern großer europäischer Konzerne am österreichischen Markt nicht benachteiligt wird". Dies bekräftigte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Ein neues Telekomgesetz sei vor allem deshalb notwendig, weil die positiven Auswirkungen der bisherigen Regelung erschöpft seien und eine deutliche Verschlechterung des Telekommunikationsstandortes Österreich zu befürchten werden müsse, so eine kürzlich vom Wifo präsentierte Prognose. ****

Um den Wirtschaftsstandort in diesem Segment wieder zu stärken, "müssen jene Unternehmen bevorzugt behandelt werden, die in Innovationen investieren", so Eder. Denn nur durch solche Investitionen, die in letzter Konsequenz für tausende Arbeitsplätze in Österreich verantwortlich zeichnen, könne Österreich im Telekom-Bereich marktfähig bleiben.

Entschieden wendet sich der SPÖ-Abgeordnete gegen den absehbaren Trend, dass die Töchter marktbeherrschender europäischer Telekom-Unternehmen sich den österreichischen Markt aufteilen, während die im internationalen Vergleich sehr kleine Telekom Austria (TA) zusehends Boden verliere. "Die TA ist für den Wirtschaftsstandort Österreich ein ungeheuer wichtiges Unternehmen. Sie gegenüber größeren europäischen Unternehmen schlechter zu stellen, gefährdet Arbeitsplätze und schwächt den Standort", so Eder abschließend. (Schluss) ml/mm

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