Lahofer: Thermische Sanierung große Chance für Bauwirtschaft!

743.000 Eigenheime sanierungsbedürftig - Stärkere Bewusstseinsbildung nötig

Wien (PWK319) - "Wir begrüßen den Start der Initiative für eine thermische Sanierung der österreichischen Eigenheime. Damit bekommen Baumeister, das Bauhilfs- und Baunebengewerbe sowie der Baustoffhandel eine große Chance" betonte heute, Dienstag, der Sprecher des Bauclusters Österreich, Johannes Lahofer, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema "Eigenheim - Ein Schlüsselfaktor zum Klimaschutz". Das Potential sei groß: So gebe es etwa 743.000 Eigenheime in Österreich, die thermisch sanierungsbedürftig seien. Die Kosten für die thermische Sanierung eines Eigenheimes - gerechnet auf eine Wohnfläche von 170 Quadratmetern - bezifferte Lahofer mit rund 11.000 Euro.

Einen ganz besonderen Stellenwert habe grundsätzlich die Bewusstseinsbildung. "Dieses Projekt für das Haus Österreich ist ein wichtiger Beitrag. Es muss gelingen, darzustellen, was der Einzelne durch eine thermische Sanierung gewinnen kann", forderte Lahofer. Außerdem müsse es gelingen, um zu einer erfolgreichen Entwicklung dieses Marktes zu kommen, in allen Bundesländern entsprechende Anreizsysteme und Förderungen zu setzen. In diesem Zusammenhang regte der Sprecher des Bauclusters an, die Wohnbauförderung weiter zu entbürokratisieren.

Lahofer verwies auch auf die zuvor präsentierte WIFO-Studie, die durch Investition von jährlich rund 530 Mill. Euro von einem Beschäftigungseffekt von 11.000 Arbeitskräften zusätzlich ausgeht. "Das bedeutet für die Bauwirtschaft, das Bauhilfsgewerbe und den Baustoffhandel die Absicherung beziehungsweise Schaffung von Jobs."Insgesamt müsse durch die Initiative zur thermischen Sanierung von Eigenheimen eine "win-win"-Situation geschaffen werden, die aus ökonomischen wie ökologischen Gründen genutzt und von der Politik entsprechend genützt werden müsse, schloss Lahofer. (us)

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