Proteste der Universitätsangehörigen gegen das UG 2002 werden in den öffentlichen Raum verlegt

Proteste gehen unvermindert weiter - nein zum Diktat aus dem Bildungsministerium!

Wien (OTS) - Seit nunmehr knapp drei Wochen formiert sich an der Universität Wien eine breite Protestbewegung gegen das Universitätsgesetz 2002. Auch der heutige Dienstag bietet Studierenden zahlreiche Möglichkeiten sich kritisch mit dem UG 2002 auseinander zusetzen und sich an Protestveranstaltungen zu beteiligen. Zwischen 10:00 und 15:30 Uhr findet eine "Ringvorlesung" statt. Etliche Lehrveranstaltungen, unter anderen der Soziologie, Politikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Komparatistik und der Afrikanistik, werden auf der Nebenfahrbahn, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr auch auf der Hauptfahrbahn, des Ringes zwischen der Universität Wien und dem Burgtheater statt finden. Auch am Heldenplatz sollen im Laufe des Nachmittags mehrere Lehrveranstaltungen abgehalten werden. Unter dem Motto " Die Bildung geht baden" stehen die Aktionen, die ab 14.00 Uhr auf der Donauinsel statt finden.

"Die Bereitschaft der Lehrenden zusammen mit den Studierenden die Räumlichkeiten der Universität zu verlassen, um ihren Unmut über das Diktat aus dem Bildungsministerium in die Öffentlichkeit zu tragen, ist hoch. Es ist unser Ziel möglichst breite Schichten auf die bildungspolitisch katastrophalen Folgen einer Implementierung dieses Gesetzes aufmerksam zu machen", so Iris Hoheneder aus dem Vorsitzendenteam der ÖH Uni Wien.

Um 18.00 Uhr tritt der Kabarettist Josef Hader und daran anschließend die Band Christoph & Lolo im zum Protestbüro umfunktionierten Audimax der Universität Wien auf. "Mit diesem unentgeltlichen Auftritt bringen die Künstler ihre Solidarität mit den Studierenden und ihrem Protest gegen den Gesetzesentwurf, der sich Universitätsreform schimpft, zum Ausdruck", so Andrea Brunner, ebenfalls im Vorsitzendenteam der ÖH Uni Wien.

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Monika Alpögger
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, ÖH Uni Wien
Tel.: 0676/ 7514777

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