Silhavy: Soziale Kälte von Blau-Schwarz gefährdet Solidargemeinschaft

Betriebe kündigen Mitarbeiter, um Gehälter zu sparen

(SK) Als "alarmierendes Zeichen" und gleichzeitig als Bestätigung einer Warnung seitens der SPÖ sieht SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy die Tatsache, dass immer mehr Unternehmer ihre kranken MitarbeiterInnen kündigen, um sich die Fortzahlung ihrer Gehälter zu ersparen, wie heute seitens der Salzburger Gebietskrankenkasse festgestellt wurde. "Wir haben vor zwei Jahren mehr als einmal davor gewarnt, den Entgeltfortzahlungsfond abzuschaffen. Wenn sich nun herausstellt, dass die Unternehmen diese 'Senkung der Lohnnebenkosten' schamlos ausnutzen, kann das eigentlich niemanden ernsthaft überraschen", bekräftigte Silhavy am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Einmal mehr werde klar, dass "durch die soziale Kälte der Bundesregierung ausgelöste Missstände die Solidargemeinschaft in unserem Land gefährden". Denn wenn die Gebietskrankenkassen die Kosten für Krankenstände übernehmen, für die bislang die Unternehmer selbst verantwortlich waren, dann werden deren Budgets über Gebühr beansprucht. ****

Als weitere Folge befürchtet Silhavy, dass diese Mehrausgaben der Krankenkassen mittelfristig auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden - was im Endeffekt nichts anderes bedeute als die Verlagerung von Krankenstandskosten von den Unternehmern zu den Arbeitnehmern. "Die ÖsterreicherInnen werden sich bei den nächsten Wahlen dafür bei der Bundesregierung zu bedanken haben", so die SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) hm/mp

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