AK: Mehr Pflanzenschutzmittel nicht im Interesse der Konsumenten

Mehr Pestizid-Rückstände sind zu erwarten

Wien (AK) - Die AK bleibt bei ihrer Kritik am Agrarrechtsänderungsgesetz: Es stimmt nicht, dass bessere "konsumentenfreundlichere" Pflanzenschutzmittel auf Grund aufwändiger amtlicher Prüfungsverfahren nicht auch in Österreich zulässig wären, wie das Landwirtschaftsministerium behauptet hat. Denn schon jetzt gibt es in Österreich vereinfachte Zulassungsverfahren. Die Konsumenten brauchen mehr Sicherheit statt mehr Pestizide. Werden mehr Pflanzenschutzmittel in Österreich zugelassen als bisher, so können sich auch verstärkt Rückstände auf den Produkten finden, befürchtet die AK. Gerade beim Auftreten von mehreren Pestiziden, gibt es derzeit keine spezielle Grenzwert-Regelung. Daher fordert die AK, dass bei mehreren Schadstoffen deren Anteile insgesamt nicht mehr als 100 Prozent des Grenzwertes ausmachen dürfen. Außerdem soll eine Expertenkommission alle Pestizide überprüfen, die in Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. Auch deren Grenzwerte müssen im Interesse der Konsumentensicherheit überdacht und gegebenenfalls gesenkt werden. ****

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Tel.: (++43-1) 501 65-2677
doris.strecker@akwien.or.at
http://www.akwien.at

Doris Strecker

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW