Aktionsgemeinschaft beharrt auf Forderungen

Rohr: "Verhandlungen sind einziger Weg um Interessen der Studierenden durchzubringen."

Wien (OTS) - Eine weitere Bekräftigung für den Verhandlungskurs gab der Bundesobmann der größten Studierendenfraktion Österreichs, Christoph Rohr, ab: Wir werden weiterhin mit dem Ministerium verhandeln. Die Verweigerungstaktik der derzeitigen ÖH-Führung ist für uns nicht ziel führend. Ebenso schadet eine Beibehaltung des Streiks nicht nur den Verhandlungen, sondern vor allem den Studierenden." Im folgenden unterstrich der AG Bundesobmann erneut seine Forderungen an die Unireform.

  • Evaluierung mit Konsequenzen. Rohr:" Besonderes im Zuge unserer Beschwerdebriefkampagne hat sich dies als wichtiger Punkt herausgestellt. Die derzeitige Regelung ist einfach nur zahnlos."
  • Ein weiteres wichtiges Anliegen ist das Studierendenrecht. Rohr: Wir verlangen zumindest die gesetzliche Festlegung des Status quo. Das betrifft besonders die Zahl der Prüfungstermine und der Antrittsmöglichkeiten.
  • Weiters fordern wir mehr Entscheidungsbefugte Gremien unterhalb des Senates. In Gremien die sich mit Studierendenangelegenheiten befassen soll Drittelparität herrschen.
  • Mehr Mitsprache in Senat. Mit weniger als 25 % ist eine sinnvolle Interessensvertretung unmöglich.
  • Eine starke ÖH müsse gewährleistet werden. Ohne eine Erfüllung dieser Punkte sei für die AG eine sinnvolle Unireform im Interesse der Studierenden unmöglich. " Es liegt jetzt an den Verhandlungspartnern zu zeigen wie ernst die Anliegen der Studierenden wirklich sind. Wir werden auf alle Fälle weiterhin verhandeln, denn nur so können wir die Forderungen der Studierenden durchsetzen, meinte der AG Bundesobmann abschießend.

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Christoph Rohr
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