Achatz: Österreich als gentechnikfreie Zone historische Chance für heimische Landwirtschaft

Wien, 2002-05-06 (fpd) - Völliges Unverständnis, für die im Zuge der Gentechnik-Debatte von Minister Molterer geäußerten Standpunkte, bekundet die freiheitliche Agrar- und Kunsumentensprecherin Abg. Anna Elisabeth Achatz. "Die starken Vorbehalte, die Molterer schon gegenüber der Einrichtung einzelner gentechnikfreier Zonen hat, gingen wieder einmal am eindeutigen Wunsch der Konsumenten nach möglichst naturbelassenen Lebensmitteln vorbei". ****

Vielmehr, so Achatz weiter, solle ganz Österreich zur gentechnikfreien Zone erklärt werden. Dies sei gerade auch im Hinblick auf die bevorstehende Osterweiterung eine historische Chance für die heimischen Bauern, die hier eine Marktlücke mit größten Zukunftsaussichten besetzen könnten.

Gleichzeitig sollten die Strafen für jene Saatguterzeuger, die, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, den Bauern genmanipuliertes Saatgut unterjubeln, drastisch verschärft werden. Molterers Ablehnung der gentechnikfreien Anbauzonen, wie sie auch von Bundesminister Haupt angeregt wurden, bestätige freilich erneut die Prioritäten des Landwirtschaftsministers.

"Gegen den erklärten Willen der österreichischen Konsumenten und gegen die Interessen unserer Bauern versucht Molterer wieder einmal die Gentechnik durchs ‘Hintertürl’ ins Land zu lassen. Als Landwirtschaftsminister sollten Molterer aber eher die Interessen der heimischen Bauern, als jene der internationalen Saatgut-Multis am Herzen liegen", so Achatz abschließend. (Schluß)

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