Ellensohn: "WienerInnen mit Wohnungsvergabe unzufrieden"

Wien (Grüne) - Wiener Grüne kritisieren undurchsichtige Vergabemodalitäten bei geförderten Mietwohnungen.

"Die Stadt Wien stellt 2002 rund 500 Millionen € an
Budgetmitteln für die Wohnbauförderung zur Verfügung. Diese Gelder sollen gerecht an die Bevölkerung verteilt werden. Wenn ein Bauträger Fördergelder in Anspruch nimmt, dann soll dieser auch zu einer Wohnungsvergabe angehalten werden, bei denen alle BewerberInnen die selben Chancen haben, gute und trotzdem leistbare Mietwohnungen zu erhalten. Dass der zuständige Stadtrat unseren Antrag auf eine transparentere Vergabe geförderter Mietwohnungen so einfach abtut und sich hinter formaljuristischen Ausreden verschanzt, finde ich unverständlich." erklärt David Ellensohn, Wohnbausprecher der Wiener Grünen.

Am 22. März 2002 brachten die Grünen im Wiener Gemeinderat einen Antrag ein, mit dem ein gerechteres und transparenteres Vergabesystem von Wohnungen in mit öffentlichen Mitteln geförderten Gebäuden erreicht werden sollte. Im heute stattfindenden Gemeinderatsausschuss für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung wird die Antwort des zuständigen Stadtrats vorgelegt: eine transparente Vergabe sei ohnehin schon längst sichergestellt.

Ellensohn: "Immer wieder melden sich bei uns verärgerte WienerInnen, die bei der Wohnungsvergabe leer ausgingen, obwohl sie sich rechtzeitig angemeldet hatten."

"Die Wiener SP sieht hier keinen Handlungsbedarf und meint die derzeit praktizierte Vergabe geförderter Mietwohnungen sei transparent. Die Wohnungsvergabe bezieht sich aber offensichtlich nur auf die nicht schon vorreservierten Wohnungen. Wir fordern weiterhin eine Änderung der Vergabepraxis, damit es zu einer gerechteren Verteilung der Fördermittel kommt und WohnungsbewerberInnen reelle Chancen haben gute und leistbare Mietwohnungen zu erhalten", schließt David Ellensohn.

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