Wiener Vorlesungen über die Sinnlichkeit der Mathematik

Wien, (OTS) Einen ungewöhnlich, gleichwohl reizvollen Zugang auf die Kultur des Fin de Siecle bietet morgen, Dienstag, der Mathematiker Univ.Prof. Dr. Rudolf Taschner in seinem Vortrag "Musil, Gödel, Wittgenstein und da Unendliche". Anhand gewisser jahrhundertealter Problemstellungen der Mathematik bittet Taschner die naturwissenschaftlich-philosophische Elite der Mathematiker des Wiens der Jahrhundertwende vor den Vorhang, die ihrerseits zu wesentlichen Problemlösungen beigetragen hat. Erinnert wird dabei an den Mathematiker Kurt Gödel wie auch an den Sprach-Philosophen Ludwig Wittgenstein, nicht zuletzt aber auch den Verfasser des Jahrhundert-Romans "Der Mann ohne Eigenschaften", Robert Musil. Taschners Vortrag gerät zum Parcoursritt durch die vom Bemühen um Logik geprägte Geistesgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Rudolf Taschner, geboren 1953, promovierte mit Auszeichnung im Jahr 1976 an der Universität Wien. Seine Habilitation an der technischen Universität Wien folgte 1981. Neben seiner Lehrtätigkeit am Institut für Analysis und Technische Mathematik verfasste Taschner mehrere Sach- und Lehrbücher.

Für diverse Kurzlesungen konnte der Schauspieler Franz Robert Wagner gewonnen werden. Die Moderation hat Dr. Klaus Kastbeger inne. Mit dem Vortrag von Dr. Rudolf Taschner wird zugleich auch das Jubiläum des 15jährigen Bestehens der Wiener Vorlesungen begangen.

o Vortrag: Rudolf Taschner: Musil, Gödel, Wittgenstein und da Unendliche
Termin: Dienstag, der 7. Mai 2002
Ort: Prunksaal der Österreichische Nationalbibliothek
(1., Josefsplatz 1)
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Allgemeine Informationen:
o Wiener Vorlesungen:
http://www.wien.gv.at/ma07/vorlesungen/next.htm

(Schluss) hch

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