Onodi: NÖM-Verkauf: Österreichische Milchlösung zum Schutz Österreichischer Interessen

Wirtschafts- und Naturressourcen Österreichs schützen; jüngstes Beispiel NÖM; Anstrengungen für Österreichische Milchlösung verstärken

St. Pölten, (SPI) - Wenn sich vor wenigen Tagen die Bundesregierung mit vier Bundesländern auf eine Österreichische Stromlösung einigen und damit den Ausverkauf österreichischer Wasserkraft an ausländische Konzerne wohl verhindern konnte, so wurde damit eine wichtige Ressource Österreichs nachhaltig geschützt. Die Wasserkraft ist hier aber nur ein Beispiel einer gefährlichen Entwicklung, wo österreichische Kernindustrien bzw. wichtige Unternehmen in ausländische Einflussbereiche abzudriften drohen. Bei der Wasserkraft konnte es verhindert werden - aber wie steht es bei der Trinkwasserversorgung, bei Grund und Boden, Wasser und Wald und anderen Unternehmen, wie beispielhaft die Niederösterreichische NÖM, die vor dem ‚Ausverkauf' stehen", sieht Niederösterreichs Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi erst den Anfang der Bemühungen um den Schutz österreichischer Wirtschafts- und Naturressourcen.****

Ebenso wenig wie die Wasserkraft darf die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung privatisiert und damit zerschlagen werden. Ebenso wenig wie unsere Kraftwerke sollten österreichische Wälder, Quellen und Trinkwasserreserven ausländische Besitzer bekommen. Ebenso wichtig ist es aber auch, große und konkurrenzfähige Unternehmen, wie die NÖM, im Interesse Österreich zu schützen. Die NÖM ist nicht nur eine anerkannte und erfolgreiche Marke, sie ist für unsere Landwirtschaft wohl eine der wichtigsten Verarbeitungs- und Vermarktungsunternehmen. Hier sollten wir danach trachten, dass wir nicht ein Anhängsel eines großen ausländischen Konzerns werden, der Österreich mittelfristig nur mehr als kleinen Absatzmarkt sieht und sich mit dem Aufkauf der NÖM nur einen lästigen Konkurrenten vom Hals schaffen möchte. "Der NÖM sollte es schließlich besser gehen als Semperit . Ich hoffe, dass es Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer und LH Erwin Pröll gelingt, hier auf Raiffeisen Niederösterreich als derzeitigen NÖM-Haupteigentümer einzuwirken und eine positive Entscheidung im Sinne einer ‚Österreichischen Milchlösung' herbeizuführen", so Onodi. (Schluss) fa

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