Onodi: Verein zur Verwaltung des Wildnisgebiets Dürrenstein erhält Förderung

Effiziente Verwaltung des Schutzgebietes sichergestellt

St. Pölten, (SPI) - Im Sommer 1997 wurde mit dem LIFE-Projekt "Wildnisgebiet Dürrenstein" der Grundstein für Niederösterreichs größtes Naturschutzprojekt gelegt. In einer beispielgebenden Zusammenarbeit der Eigentümer Fam. Rothschild mit der Österreichischen Bundesforste AG und dem Naturschutzreferat konnten die letzten bedeutenden Urwaldreste Mitteleuropas, die seit mehr als 500 Jahren unberührt sind, dauerhaft geschützt werden. Ende vergangenen Jahres wurde zur Betreuung des einzigartigen Schutzgebietes der Verein "Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein" gegründet. Er erhält nun aus Mitteln des Naturschutzes einen Finanzierungsbeitrag von insgesamt 109.010 Euro, der in vier Raten zu je 27.252,50 Euro ausbezahlt wird. Niederösterreichs zuständige Naturschutzreferentin, LHStv. Heidemaria Onodi, freut sich über den Erfolg: "Das Wildnisgebiet Dürrenstein ist das letzte mitteleuropäische Urwaldgebiet größeren Umfangs. Seine Bedeutung geht weit über die Grenzen Österreichs und auch Mitteleuropas hinaus. Unser vorrangiges Ziel muß daher nicht nur die Erhaltung dieser einzigartigen Naturlandschaft sein, sondern auch die Schaffung notwendiger Voraussetzungen für eine effiziente Verwaltung des Schutzgebietes. Eine finanzielle Unterstützung des Naturschutzreferats gewährleistet beides, denn hier soll sich auch künftig das Urwaldgebiet ungestört weiterentwickeln können."****

Die Hauptaufgabe des Vereins wird künftig die Schutzgebietsverwaltung nach den IUCN-Kriterien zur Sicherstellung der Ziele des Wildnisgebietes sein. Zu diesem Zweck wurde auch bereits ein Managementplan entwickelt, der im wesentlichen Forschungs-, Naturraum-, Besucher- oder auch Wildbelange regelt, erläutert die Naturschutzreferentin. "Der Maßnahmenplan dient dem Verein als Grundlage zum umfassenden Gebietsschutz. Wesentlich dabei ist die Erhaltung der biologischen Vielfalt im Urwaldgebiet. Viele der dort existierenden Tier- und Pflanzenarten sind noch unbekannt und unerforscht, sie zu erhalten ist ein wichtiges Anliegen des Naturschutzreferats", so LHStv. Heidemaria Onodi abschließend. (Schluss) rs/fa

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