"profil": Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates weist Privatisierungswünsche der FPÖ zurück

Klaus Pekarek hält Diskussion für "absolut unnotwendig und entbehrlich"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" weist der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates, Klaus Pekarek, die jüngsten Äußerungen von FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler über eine mögliche Privatisierung des ORF zurück. Pekarek: "Die jetzt vom Zaun gebrochene Diskussion halte ich für absolut unnotwendig und entbehrlich. Wir haben seit 1. Jänner ein neues ORF-Gesetz. Das Gesetz ist umzusetzen."

Angesichts der Konjunktur bedingten schwierigen Situation des ORF, so Pekarek, sei "man gut beraten nicht für zusätzliche Verunsicherung zu sorgen." Pekarek: "In dieser Phase braucht man Planungssicherheit, man sollte nicht die gesamten Rahmenbedingungen wieder in Frage zu stellen, das ist einer konsequenten Umsetzung der notwendigen Reformen alles andere als förderlich."

Eine Privatisierung des ORF, so der Stiftungsrat-Vorsitzende im "profil"-Interview, sei derzeit kein Thema. Zwar sei in der Wirtschaft alles in Bewegung, allerdings so Pekarek: "Man kann nicht mitten im Fluss die Pferde wechseln, das führt zu Verunsicherung."

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"profil"-Redaktion

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