LH Haider: In Forschungsstandort Kärnten wird massiv investiert

Mit seinen Forschungsausgaben liegt Kärnten um fast 60 Prozent über Österreich-Schnitt - Kärnten hat sich österreichweit an zweite Stelle katapultiert - Kärntens Pro-Kopf-Anteil: 43,82 Euro, Salzburg: 21,87 Euro

Klagenfurt (LPD) - Kärnten ist bei den Ausgaben für Forschung und Forschungsförderung "einfach Spitzenklasse". Dies teilte Landeshauptmann Jörg Haider unter Hinweis auf aktuelle Erhebungen mit, wonach Kärnten österreichweit an zweiter Stelle liegt und nur noch von Vorarlberg übertroffen wird. Bei einem Bevölkerungsanteil von 7 Prozent betrug der Anteil an Forschungsausgaben im Jahre 2001 ganze 11 Prozent. Auch die Ausgabensteigerung im Jahresabstand war mit einem Plus von 9,4 Prozent überdurchschnittlich, betrug der Österreich-Schnitt ja nur 4,4 Prozent.

Wie Haider feststellt, habe man sowohl mit Bildungs- und Technologieoffensiven als auch offensiver Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Die Investitionen in zukunftsträchtige Branchen seien erfolgreich, es gebe einen enormen Aufschwung im IT- und High-Tech-Bereich. Auch Wirtschaftsforscher haben die nachhaltige Verbesserung der Pro-Kopf-Wertschöpfung und damit eine Steigerung der Kaufkraft in Kärnten mehrfach bestätigt, unterstrich der Landeshauptmann.

Forschungsausgaben seien Zukunftsinvestitionen. In diesem Zusammenhang wies der Landeshauptmann auch auf den geplanten internationalen "Lakeside Software Park" im Nahbereich der Universität Klagenfurt hin, der mit einem Investitionsaufwand von rund 37 Mio. Euro ein faszinierendes und enorm wichtiges IT-Zukunftsprojekt für Kärnten sei, welches Forschung, Anwendung und Unternehmer verbinde.

Besonders deutlich offenbart sich die Wertigkeit der Forschungsausgaben Kärntens in den Pro-Kopf-Vergleichen. Im Jahr 2001 wurden in Kärnten pro Kopf der Bevölkerung 43,82 Euro (603 ATS) für Forschung und Forschungsförderung ausgegeben. Der Bundesdurchschnitt lag bei vergleichsweise bescheidenen 27,62 Euro (380 ATS) pro Kopf. Damit weist Kärnten - umgelegt auf die Einwohnergleichwerte - den zweithöchsten Betrag für Forschungsausgaben auf, lediglich die Pro-Kopf-Ausgaben in Vorarlberg (44,91 Euro) liegen knapp über dem Kärntner Wert. Zum Vergleich: in Salzburg liegt der Wert bei 21,87 Euro, in Niederösterreich bei 9,96 Euro und in Wien bei 39,75 Euro.

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt liegen die Forschungsausgaben Kärntens um 58,7 Prozent über denen Gesamtösterreichs. Auch dies ist der zweithöchste Wert aller Bundesländer, auch hier führt Vorarlberg mit 62,1 Prozent. In den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol erreichen die Forschungsausgaben pro Kopf unterdurchschnittliche Werte. (Schluss)

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